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22.12.2022
02.01.2023 13:57 Uhr

Der etwas andere Jahresrückblick 2022: März

Die Leiche der Janine G. wurde zwei Tage nach ihrer Ermordung aufgefunden (Symbolfoto)
Die Leiche der Janine G. wurde zwei Tage nach ihrer Ermordung aufgefunden (Symbolfoto) Bild: shutterstock.com
Rheintal24 präsentiert nochmals jene drei Artikel, die von unseren Usern im März am öftesten gelesen wurden. Dabei beherrschten zwei Themen die Schlagzeilen: der brutale Mord an Janine G. sowie die Unstimmigkeiten in der Pfarrgemeinde Widnau.

Für jeden Monat des Jahres 2022 haben wir für Sie die drei meist «geklickten» Artikel herausgesucht. So auch für März.

Ein Mord, der aus dem Nichts kam

Schreckliches war im benachbarten Vorarlberg passiert, wo in einem Entwässerungsgraben nahe dem «Sender» die Leiche einer jungen Frau aufgefunden wurde. Und bald klar wurde, dass Janine G. grausam ermordet wurde. Mutmasslich von einem 25-Jährigen, der vor längerer Zeit eine kurzzeitige intime Beziehung mit seinem Opfer hatte, dem er offenbar Geld schuldete. Ein Mord nach einem gut gelaunten, chilligen Abend mit viel Alkohol und sonstigen Drogen. Ein Mord, der in seiner Brutalität und Grausamkeit Bestandteil einer Fernsehkrimiserie sein könnte. Aber lesen Sie selbst nach in unserem Artikel «Das Grauen einer Nacht – Mordfall Janine G.»

Die Leiche von Janine G. wurde in diesem Entwässerungsgraben im Lustenauer Ried gefunden Bild: neue.at

Der jüngere Verdächtige redet…

Mit dem hauptsächlich der Tat verdächtigten 25-Jährigen war auch ein 19-jähriger Lustenauer verhaftet worden, in dessen Wohnung der Mord an Janine G. begangen worden war. Denn inzwischen hatten die Ermittlungsbehörden herausgefunden, dass die Tote zwei Tage vor dem Leichenfund umgebracht worden war. Und dass sowohl der junge Mann als auch sein älterer Kollege zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung anwesend, und daher dringend tatverdächtig waren, Janine G. «im bewussten und gewollten Zusammenwirken getötet zu haben.»

In der Untersuchungshaft war dann nur der jüngere der beiden Tatverdächtigen gesprächig. Er habe sich selbst lediglich im Schockzustand nach der grauslichen Tat dem älteren mutmasslichen Täter gehorchend daran beteiligt, die Leiche wegzuschaffen. Nachzulesen im Artikel «Mord im Lustenauer Ried: der jüngere Verdächtige redet». Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

Die Informationsveranstaltung des Kirchenverwaltungsrates fand in der Pfarrkirche St. Josef statt Bild: Ulrike Huber

Friede in der Pfarrei bedroht

Was unsere Leser im März noch interessiert hat: Eine Informationsveranstaltung der Kirchenverwaltung der katholischen Kirche Widnau am Donnerstagabend in der Kirche St.Jakobus endete in einer turbulenten Diskussion mit heftigen Anschuldigungen, Vorwürfen und Kritik am Kirchenverwaltungsrat. 

Hauptkritikpunkt vieler Gemeindemitglieder war die mutmasslich unnötige Kündigung des Mesmers. So von uns im Artikel «Der Friede in der Pfarrei ist auf das Ärgste bedroht» geschildert. Wie die Sache weitergangen ist? Mit dem Mesmer wurde ein Vergleich abgeschlossen. Und inzwischen wurde er für denselben Job im benachbarten Diepoldsau angestellt...

rheintal24/gmh/uh
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