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Diepoldsau
17.01.2026
17.01.2026 16:38 Uhr

Diepoldsauer Bevölkerung gestaltet Verkehrszukunft aktiv mit

Bild: zVg
Die Gemeinde Diepoldsau hat am Samstagmorgen (17. Januar 2026) einen Mitwirkungsanlass zum Thema Verkehr durchgeführt. Rund 120 Personen haben am Anlass teilgenommen und mögliche Lösungsansätze für die aktuellen Verkehrsherausforderungen diskutiert.

Der Verkehr beschäftigt Diepoldsau täglich und spürbar. Die Gemeinde steht insbesondere entlang der Tram- und Hohenemserstrasse vor grossen Herausforderungen durch Durchgangs- und Ausweichverkehr.

Da übergeordnete Projekte häufig einen langen Planungshorizont haben, ist es für die Gemeinde umso wichtiger, auch Massnahmen auf lokaler Ebene zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Im Fokus standen die hohe Verkehrsbelastung sowie die Frage, wie der Verkehr auf Gemeindeebene sicherer, verträglicher und lebenswerter gestaltet werden kann.

Thema Verkehr bewegt Bevölkerung

In einer ersten Beteiligungsrunde diskutierten die Teilnehmer in zehn Gruppen allgemeine Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zum Thema Verkehr in Diepoldsau. Danach wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte, wie beispielsweise Temporegelungen oder Verkehrsorganisation in Quartieren diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung des Fuss- und Veloverkehrs, insbesondere im Hinblick auf Schulwege, Sicherheit, Komfort und durchgängige Verbindungen innerhalb von Diepoldsau und in die Nachbargemeinden.

Ergänzend wurden auch Parkierung, öffentlicher Raum, Mobilitätsmanagement sowie der öffentliche Verkehr thematisiert. Der Anlass machte deutlich, dass das Thema Verkehr die Bevölkerung stark bewegt und der Wunsch nach Mitwirkung gross ist. Der direkte Dialog zwischen Bevölkerung, Fachplanung und Gemeinde wurde als sehr wertvoll empfunden.

«Die grosse Teilnahme zeigt, wie wichtig das Thema Verkehr in Diepoldsau ist. Die eingebrachten Ideen geben uns wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige Mobilität in unserer Gemeinde», sagte Gemeindepräsident Ralph Lehner am Anlass.

Bild: zVg

Breites Stimmungsbild und Lösungsvorschläge

Die Teilnehmer brachten ihre Erfahrungen ein, benannten Stärken und Schwächen des heutigen Systems und machten konkrete Vorschläge für Verbesserungen. Dabei wurde auch aufgezeigt, wo die Gemeinde einen grossen Handlungsspielraum hat und wo rechtliche oder kantonale Vorgaben Grenzen setzen. «Die Beiträge der Bevölkerung waren sehr fundiert und praxisnah. Für uns Planer ist dieser direkte Austausch enorm hilfreich», sagte Alexander Fritz, Geschäftsführer vom Büro Verkehrsingenieure Eschen.

 

Das Ingenieurbüro sammelt alle Beiträge und bereitet diese für die Gemeinde auf. Dadurch erhält die Gemeinde ein breites Stimmungsbild und kann daraus realistische, lokal umsetzbare Ansätze entwickeln. Die gesammelten Rückmeldungen und Ideen werden festgehalten und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Gesamtbetrachtung Mobilität und werden in die zukünftige Verkehrs- und Ortsentwicklung von Diepoldsau einfliessen.

Die Gemeinde Diepoldsau bedankt sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und den konstruktiven Beitrag zur gemeinsamen Gestaltung der Verkehrszukunft.

pd/fam
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