Der Verkehr beschäftigt Diepoldsau täglich und spürbar. Die Gemeinde steht insbesondere entlang der Tram- und Hohenemserstrasse vor grossen Herausforderungen durch Durchgangs- und Ausweichverkehr.
Da übergeordnete Projekte häufig einen langen Planungshorizont haben, ist es für die Gemeinde umso wichtiger, auch Massnahmen auf lokaler Ebene zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Im Fokus standen die hohe Verkehrsbelastung sowie die Frage, wie der Verkehr auf Gemeindeebene sicherer, verträglicher und lebenswerter gestaltet werden kann.
Thema Verkehr bewegt Bevölkerung
In einer ersten Beteiligungsrunde diskutierten die Teilnehmer in zehn Gruppen allgemeine Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zum Thema Verkehr in Diepoldsau. Danach wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte, wie beispielsweise Temporegelungen oder Verkehrsorganisation in Quartieren diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung des Fuss- und Veloverkehrs, insbesondere im Hinblick auf Schulwege, Sicherheit, Komfort und durchgängige Verbindungen innerhalb von Diepoldsau und in die Nachbargemeinden.
Ergänzend wurden auch Parkierung, öffentlicher Raum, Mobilitätsmanagement sowie der öffentliche Verkehr thematisiert. Der Anlass machte deutlich, dass das Thema Verkehr die Bevölkerung stark bewegt und der Wunsch nach Mitwirkung gross ist. Der direkte Dialog zwischen Bevölkerung, Fachplanung und Gemeinde wurde als sehr wertvoll empfunden.
«Die grosse Teilnahme zeigt, wie wichtig das Thema Verkehr in Diepoldsau ist. Die eingebrachten Ideen geben uns wertvolle Impulse für eine zukunftsfähige Mobilität in unserer Gemeinde», sagte Gemeindepräsident Ralph Lehner am Anlass.