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01.12.2020

Vorarlberg kein «Corona-Hotspot» mehr

Der «harte Lockdown» mit Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen, der in Österreich verordnet wurde, scheint zu wirken. In Vorarlberg ist die Sieben-Tage-Inzidenzzahl deutlich gesunken.

Wie den entsprechenden Veröffentlichungen des Landes Vorarlberg zu entnehmen ist, wurden am Montag wurden in Vorarlberg insgesamt 103 Neuinfektionen registriert, denen 529 Genesungen gegenüber standen.

Die Zahl der aktiv Infizierten ist rückläufig und ging um minus 431 auf 2.582 zurück. Was etwa dem Wert von Ende Oktober entspricht. 130 Personen sind in Vorarlberg bislang in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben, davon fünf am Montag.

Sieben-Tage-Inzidenz deutlich besser als zuletzt

Laut dem Corona-Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wies Vorarlberg am Montag bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner einen deutlich besseren Wert auf als zuletzt und fiel sogar deutlich unter die Durchschnittszahlen in Österreich. Mit 298 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag das Land im Mittelfeld der neun Bundesländer.  

Bemerkenswert ist vor allem Dornbirn, das vor wenigen Wochen noch als österreichisches "Sorgenkind" galt. Mittlerweile weist der Bezirk Dornbirn den eindeutig niedrigsten Wert aller Vorarlberger Bezirke auf.

Ausgangssperre und Kontaktverbote wirken

Dass die strengen Lockdown-Massnahmen besser wirken als die eher soften Verhaltensanweisungen aus Bern, zeigt der Vergleich des direkt benachbarten Ländles mit der Sieben-Tage-Inzidenz im Wahlkreis Rheintal. Während sich bei uns auf der Schweizer Seite des Rheins die Inzidenzzahl seit mehreren Wochen zwischen 400 und 500 bewegt, keinen Abwärtstrend aufweist und sich aktuell mit 429 Neuerkrankungen pro 100´000 Menschen auf hohem Niveau eingependelt hat, lag diese Zahl in Vorarlberg noch vor zwei Wochen auf über 500 und wurde, wie oben beschrieben, jetzt mit 298 festgestellt.

gmh/uh