Das ehemalige Mitglied der Geschäftsleitung einer Firma im Kanton St.Gallen wurde von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, er habe von August 2011 bis November 2019 insgesamt 68 private Kreditkartenabrechnungen durch seinen damaligen Arbeitsgeber bezahlen lassen. Ohne dass diese davon wusste.
Warenaufwände, Bestellungen und Kreditoren gefälscht
Der gebürtige Italiener hatte Rechnungen über insgesamt 1,5 Millionen Franken (!) auf die Firma abrechnen lassen, indem er im Buchhaltungsprogramm der Firma jeweils Warenaufwände, Bestellungen und Kreditoren im Rechnungsbetrag fälschte. So konnte der 61-Jährige Belege für seine Zahlungen erstellen. Was «wissentlich und willentlich» immer gerade dann geschah, wenn der Präsident des Unternehmens ortsabwesend war.