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Balgach
08.07.2022

Der Mais ist heiss - Rhyla startet in den Sommer

Ralph Schmid (li.) und Ernst Sonderegger bei der Eröffnung des diesjährigen Maislabyrinths
Ralph Schmid (li.) und Ernst Sonderegger bei der Eröffnung des diesjährigen Maislabyrinths Bild: Ulrike Huber
Ab heute Freitag kann man wieder Spass an Irrwegen haben. Denn das Rheintaler Maislabyrinth Rhyla im Balgacher Landwirtschaftsgebiet steht wieder allen Wegsuchenden und Irrenden offen. Ein grosser Familienspass.

«Noch vor drei Wochen hatte der Mais erst eine Höhe von 1.20 Metern, aber seither konnte man ihm bei bestem Wetter förmlich beim Wachsen zuschauen», zeigt sich Ralph Schmid begeistert. Tatsächlich haben die Pflanzen bereits ihre endgültige Höhe erreicht. Anders als noch vor einem Jahr, als man bei der Eröffnung des Maislabyrinths die Köpfe der Wegsuchenden über den noch niedrige stehenden Mais hinweg gesehen hatte.

Das Festgelände im Balgacher Riet wartet auf alle Vergnügungswilligen Bild: Ulrike Huber

Reges Treiben auf dem Festplatz

Kurz vor der Eröffnung am heutigen Freitag um 11.00 Uhr war noch reges Treiben auf dem diesjährigen Labyrinth-Festplatz. Die Handwerker stellten gerade eine der diesjährigen Neuerungen auf. Den Turm mitten im Labyrinth, von dem aus man das Geschehen wird prächtig beobachten können.

Jetzt gilts! Ralph Schmid und Ernst Sonderegger nach dem Durchschneiden des Eröffnungsbandes Bild: Ulrike Huber

Eine weitere Neuerung war schon bei der Anfahrt auf das RhyLa-Gelände zu sehen. Was macht eine Alphütte mitten im Balgacher Riet? Erst wenn man ganz nahe kommt, merkt man, dass es sich um ein kleines Festzelt für 150 Besucher handelt. Ralph Schmid, mit seiner Firma «Schmidi-Events» der Veranstalter des sommerlichen Irrgartenvergnügens, klärt auf: «Mit diesem Zelt können wir viel besser planen, da wir für Firmenevents und andere Gruppenveranstaltungen vom Wetter unabhängig sind.» Und nein, das Camouflage-Zelt, das von aussen tatsächlich wie eine Alphütte ausschaut, sei keine Sonderanfertigung.

Das Festzelt in Hüttenoptik Bild: Ulrike Huber

Gemütliche Hüttenoptik

Überhaupt ist der gesamte Festplatz in gemütlicher Hüttenoptik gehalten. Ob kleiner Feststadel, die Verpflegungsbuden oder der Biergarten, alles schaut aus, wie frisch von den Bergen gefallen. Dazu kommt ein Spielplatz für die Kleinsten, der mit einem Riesensandkasten aufwarten kann.

Felix Sonderegger, präsumtiver Hofnachfolger von Ernst Sonderegger war extra zur Eröffnung aus Zürich angereist Bild: Ulrike Huber

Und die «Rivella-Lounge», wo man auf Liegestühlen unter Sommerschirmen relaxen und den Herrgott einen guten Mann lassen kann. «Aufwändig wie jedes Jahr war natürlich die Zuleitung von Wasser und Strom und die Gewähr für eine ordentliche Abwasserentsorgung», so Ralph Schmid. Da ist es gut, dass er in enger Zusammenarbeit mit Landwirt und Grundeigentümer Ernst Sonderegger steht, von dessen Birkenhof her das Wasser unter der Strasse durch zum Labyrinthgelände geleitet wird.

Die ersten RhyLa-Besucher kamen pünktlich zur Eröffnung Bild: Ulrike Huber

Firmenevent mit 120 Personen

Damit sich der ganze Aufwand auch rentiert, müssen die Besucher kommen. Doch es lässt sich gut an, in diesem hoffentlich viel trockeneren Jahr als im verregneten letzten Sommer. Pünktlich zur Eröffnung trafen die ersten RhyLa-Fans ein, um den Irrgarten einzuweihen. «Und schon für heute Abend haben wir einen Firmenevent mit 120 Personen und eigener Rockband angemeldet», lacht Schmid, «in den letzten drei Tagen hat es Voranmeldungen geradezu gehagelt, ich kam gar nicht mehr dazu, alles zu beantworten.»

 

Spiel und Spass für die Kleinsten bietet der grosse Spielplatz Bild: Ulrike Huber

Für die nächsten Wochen sind zahlreiche Special Events geplant, die noch mehr Spurensucher ins Labyrinth locken sollen. So das Vollmondlabyrinth am 12.08., das Traktorentreffen am 13. und 14.08., das Horrorlabyrinth am 20.08., der Bundestagsbrunch am 01.08. und ein Buuremarkt am 03.09.2022. Da gilt es nur noch, dem rührigen Veranstalter die Daumen zu drücken, dass es dieses Jahr viele trockene, aber nicht allzu heisse Tage geben wird, und das Labyrinth immer gut besucht sein wird.

rheintal24/gmh/uh