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14.01.2022
14.01.2022 17:03 Uhr

Bischofbergers letzte Chance auf Olympia?

Marc Bischofberger will wieder an Olympia teilnehmen
Marc Bischofberger will wieder an Olympia teilnehmen Bild: swiss-ski.ch
«High Noon» für den Marbacher Skicrosser Marc Bischofberger an den beiden letzten Weltcupwochenenden in Nakiska (CAN) und Idre Fjäll (SWE) vor der endgültigen Selektion des Schweizer Kaders für die Olympiade in Peking.

Hochspannung heute Freitag und morgen Samstag im kanadischen Wintersportort Nakiska. Das zweitletzte Weltcup-Wochenende vor der Olympiaselektion der Schweizer Skicrosser steht auf dem Programm.

Vielleicht werden schon nach den Rennen in Nakiska und vor dem Double-Header in Idre Fjäll einige der vier Selektionsplätze des Herrenteams für Peking vergeben. Nicht weniger als sieben Schweizer Skicrosser kommen dafür in Frage.

Voraussetzungen für eine Nominierung

Die besten Chancen, in Peking an den Start zu gehen, haben die beiden bisherigen Saisonsieger Alex Fiva und Ryan Regez. Weitere vier Rennläufer haben mit ihren Platzierungen die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Nominierung bereits erfüllt. Darunter auch Marc Bischofberger (30), der in Val Thorens und Innichen jeweils die Halbfinali erreichte und Gesamtsechster wurde.

Derzeit liegt «Bischi» im Weltcup auf dem nicht gerade berauschenden 17. Platz. Es wird knapp für den Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2018 in Südkorea. Die Qualifikation in Nakiska verlief aber schon mal vielversprechend für den Marbacher Skikünstler. In Quali 1 landete er auf Rang sieben mit nur 0.47 sec Rückstand auf den Schnellsten Reece Howden aus Kanada. Und in Quali 2 wurde es Rang acht, 0.82 sec hinter dem Schweden Erik Möberg, der die Bestzeit herausfuhr.

In der ersten Quali schnellster Schweizer

Während im zweiten Heat Ryan Regez und Alex Fiva vor, die restlichen Konkurrenten um Olympia aber hinter Bischofberger lagen, war der Marbacher im ersten Qualilauf schnellster Schweizer.

Drücken wir heute und morgen, jeweils um 20.10 Uhr auf SRF 2, ganz fest die Daumen - damit das Rheintal wenigstens einen Starter bei der Olympiade hat.

rheintal24/gmh/uh