Nach der Begrüssung erzählte Patricia Binotto über ihren Jugendtraum als Rahmenvergolderin. Zudem erzählte sie von der Entstehung der Namensgebung des Kaufhauses «Zur Stadt Paris», wo sie zu Beginn eingemietet war. Ein paar Gehminuten entfernt befand sich früher das «Cafe Wien». Also konnte man damals sozusagen in ein paar Minuten von Paris nach Wien dislozieren.
Das Handwerk
In minutiöser Handarbeit wird der Bilderrahmen in verschiedenen Arbeitsschritten der Vollendung zu geführt. Nach mehreren Grundierungen wird die Goldfolie aufgelegt. Bei Lufteinschlüssen muss nochmals von vorne begonnen werden. Vor den staunenden Augen wurde eine Folie nach der anderen in einem aufwendigen Arbeitsgang aufgetragen. Das Ergebnis wird mit einem glänzenden Produkt belohnt.
Als Zusatzlehre absolvierte Frau Binotto den Beruf der Stukateurin. Sie lernte den Umgang mit Gips und repariert und restauriert auch Engel, Wandverzierungen und Gipsrahmen. Während dem Apero wurde das Gezeigte in Gesprächen vertieft und viele Fragen gestellt. Nach der Rückkehr ins Dorf genossen die Mitglieder die Metzgete im Restaurant Hirschen.