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Region Rheintal
16.01.2026
16.01.2026 08:57 Uhr

Feuerwehr Unteres Rheintal startet mit Millionen-Zusage

Über 200 Angehörige der neuen Feuerwehr Unteres Rheintal trafen sich erstmals gemeinsam im Widnauer Widebaumsaal.
Über 200 Angehörige der neuen Feuerwehr Unteres Rheintal trafen sich erstmals gemeinsam im Widnauer Widebaumsaal. Bild: zVg
Die Feuerwehr Unteres Rheintal hat ihre operative Tätigkeit zum 1. Januar 2026 aufgenommen. Am ersten Informationsabend wurden über 200 Angehörige über die neue Organisation informiert. Gleichzeitig konnte eine wichtige finanzielle Zusage für den geplanten Depotneubau bekannt gegeben werden.

Die Feuerwehr Unteres Rheintal (FWUR) hat am 1. Januar 2026 offiziell die Aufgaben der Feuerwehr in den Gemeinden Au, Balgach, Berneck, Diepoldsau und Widnau übernommen. Damit ist der Zusammenschluss der bisherigen Feuerwehren erfolgreich vollzogen worden.

Am 7. Januar 2026 begrüssten Präsident Bruno Seelos und Kommandant Markus Köppel über 200 Angehörige der FWUR zum ersten gemeinsamen Informationsabend im Widnauer Widebaumsaal. Die Teilnehmer erschienen erstmals in den neuen Tenues der FWUR.

Informationen zur Organisation und Beförderungen

Kommandant Markus Köppel sowie Pascal Etter, Kommandant-Stellvertreter und Ausbildungschef, informierten an diesem Abend über die neue Organisationsstruktur und über kleinere Anpassungen, die sich aus dem Zusammenschluss ergeben haben.

Im Rahmen des Informationsabends nahm Kommandant Markus Köppel mehrere Beförderungen vor. Diese wurden von den anwesenden Feuerwehrangehörigen mit Applaus honoriert. Zudem bedankte er sich ausdrücklich bei Markus Forrer, der während zehn Jahren als Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg tätig war. Markus Forrer wird sich auch künftig als Instruktor bei der FWUR engagieren.

Subventionsbeitrag für Depotneubau zugesichert

Präsident Bruno Seelos informierte darüber, dass der Verwaltungsrat im zweiten Halbjahr 2026 den Neubau des Hauptdepots in Angriff nehmen wird. Bereits im Dezember 2025 hat die Gebäudeversicherung des Kantons St.Gallen (GVSG) einen Subventionsbeitrag von 3,2 Millionen Franken für den Depotneubau in Heerbrugg gesprochen. Der Baukredit beläuft sich auf rund 14,83 Millionen Franken.

Der Verwaltungsrat zeigt sich über diese Zusage sehr erfreut, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die gesetzliche Übergangsfrist für kantonale Subventionsbeiträge an Depotneubauten per Ende 2025 ausgelaufen ist.

pd/ako
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