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Montlingen
11.01.2026

Achtung, Feuer!

Bild: zVg
So tönte es am letzten Samstag in der Schiessanlage Hädler, als die Vorderladerschützen zum Kanonenschiessen einluden.

Es galt, den besten Kanonier im Rheintal zu suchen. So standen vier Kanonen mit einer Rohrlänge von 40 cm zur Verfügung. Unter fachkundiger Anleitung und bester Betreuung wurden drei Schuss auf 25 Meter abgegeben.

Die Kanone wird mit 4.6 Gramm feinem Schwarzpulver geladen. In das glatte Rohr wird eine 12,44 Millimeterkugel in einem Stoffmantel geladen, was Überschallgeschwindigkeit ergibt. Das Rohr hat keine Visierung, so muss über die linken Kanten des Rohres anvisiert werden.

Vor dem Anzünden der Ladungmit der Lunte muss klar und deutlich das Kommando «Achtung Feuer» gegeben werden. Bei der Zündung der Riesenladung gibt es einen gewaltigen «Chlapf» und die Funken sprühen.

Trotz winterlichen Temperaturen wurden gute Resultate geschossen

Das lag daran, dass die Rohre wegen dem Andrang nie abkühlten. Bei den Gästengewann Nikolaus Büchel mit 290 Pt. Ihm wurde das Kanonenschiessen durch seinen Vater Traugott in die Wiege gelegt. Zweiter wurde Sascha Schegg mit 280 Pt. und dritter wurde Anton Eberhardt, auch mit 280 Pt. Seine Trefferlage war aber weiter vom Zentrum entfernt.

Bei den Profis gewann mit dem Maximum von 300 Pt. Traugott Büchel, gefolgt von seinem Enkel Elia Büchel mit 290 Pt. und im dritten Rang Milena Klien mit 280 Pt.Nach dem Schiessen wurden die klammen Finger an einer offeriertenGerstensuppe aufgewärmt.

pd/fam
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