Der Nationale Trauertag wurde in der ganzen Schweiz begangen. In vielen Städten und Gemeinden kamen Menschen zusammen, um der Opfer von Crans-Montana zu gedenken. In St.Gallen wählten die Verantwortlichen mit dem Klosterplatz bewusst einen Ort von besonderer historischer und symbolischer Bedeutung. Die ruhige Atmosphäre und die zahlreich erschienenen Teilnehmer verliehen dem Gedenken einen würdevollen Rahmen.
Kanton
09.01.2026
09.01.2026 15:42 Uhr
Fünf Minuten Stille für die Opfer von Crans-Montana
Bischof Beat Grögli hielt eine kurze Ansprache vor den Gedenkminuten.
Bild:
Aramis Köppel
Am 9. Januar 2026 gedachte die Schweiz der Opfer der Tragödie von Crans-Montana. Auch in St.Gallen versammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Klosterplatz, um in Stille innezuhalten und ihre Anteilnahme auszudrücken.
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Aramis Köppel
Ansprache und fünf Minuten des stillen Gedenkens
Bischof Beat Grögli richtete sich mit einer persönlichen Ansprache an die Anwesenden. Er erinnerte an die Opfer der Tragödie und sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, in Momenten des Verlusts zusammenzustehen. Im Anschluss leitete er eine fünfminütige Trauerzeit ein. Während dieser Minuten herrschte auf dem Klosterplatz vollkommene Stille.
Das gemeinsame Gedenken in St.Gallen setzte ein klares Zeichen der Solidarität und zeigte, dass die Opfer von Crans-Montana auch fern des Ereignisortes nicht vergessen werden.