Nachdem vor Kurzem bereits die Balgerin Emilia Teil der neusten Staffel von «Der Bachelor» war, schickt das Rheintal direkt den nächsten Einwohner ins Reality-TV. Diesmal ist es der St.Margrether Hobbyfussballer Barna.
Der Sportler mit ungarischen Wurzeln ist im Reality-TV längst eine etablierte Grösse. Zuschauer kennen ihn unter anderem aus Sendungen wie «Die Bachelorette», «Match in Paradise» und «Reality Island». Voraussichtlich im Februar wird der Sportler sein Comeback auf Reality Island feiern, wenn die Sendung die mittlerweile dritte Staffel ausstrahlt. Rheintal24 bat den TV-Star zum Gespräch.
Wiederholt sich die Erfolgsgeschichte?
Ähnlich wie auch «Der Bachelor» geht es in «Reality Island» um die grosse Liebe. Allerdings buhlen nicht nur eine Gruppe Frauen um einen einzelnen Mann, sondern verschiedene Paare versuchen, zueinanderzufinden. Erst lernen sie sich online kennen und treffen anschliessend vor den Kameras aufeinander. Hier entscheidet sich, wie tief die Liebe wirklich geht – besonders dann, wenn auch andere Paare unterwegs sind.
Barna scheint damals tatsächlich seine Liebe gefunden zu haben, wie er im Interview erzählt: «Die erste Staffel war für mich sehr prägend, weil ich mich damals nicht für das Geld, sondern für die Liebe entschieden habe. Das sagt viel darüber aus, wie ich zu diesem Format stehe.» Das Erlebnis sei stark präsent gewesen, als sich die Teilnahme in der dritten Staffel ergeben habe. Dass sich so eine Geschichte eventuell nochmal wiederholen könnte, sei sehr naheliegend gewesen. «Auch, weil meine erste Reise bei Reality Island für mich persönlich sehr erfolgreich war.»
«Lebe einfach die Situation»
Barna beschreibt sich selber als verspielt und kindlich. Seine Offenheit und seine spezielle Art zu flirten werde auch in der neusten Staffel präsent sein. Die Zuschauer bekommen also wieder den echten Barna; auch mit dem deutschen Akzent. «Eines ist sicher: Ich werde bei allen Zuschauern eine Reaktion auslösen. Entweder Sympathie oder Ablehnung.»
Der Ungar kennt das Reality-TV wie seine Westentasche. Bereits in sieben verschiedenen Formaten hat er mitgespielt. «Lampenfieber ist daher kein Thema für mich. Ich bewege mich vor und hinter der Kamera genau so wie auch im echten Leben.» Er sei unter anderem auch schon bei Big Brother in Ungarn gewesen und dort drei Monate rund um die Uhr von Kameras aufgezeichnet worden. «Nach wenigen Minuten vergesse ich komplett, dass Kameras da sind, und lebe einfach die Situation.»
Diese Gelassenheit spielt auch insofern in die Karten, dass er Charaktere schnell erkennen und hinter die Fassade blicken kann. «Ich kenne den Kern von Reality Island: Das Schaffen einer echten Kennenlern-Situation ohne äussere Einflüsse wie Handy oder Social Media. Diese Erfahrung kann mir in bestimmten Situationen zugutekommen.»
Der wahre Barna
Die Fans können sich also erneut auf eine volle Ladung Barna freuen. Barna selbst sieht sich allerdings nicht als Schauspieler, «sondern als Reality-Teilnehmer. Meine Grenzen sind sehr weit gesteckt. Ich vergesse schnell, dass ich Teil einer TV-Show bin, und verhalte mich genauso wie im echten Leben. Ich spreche offen über Gefühle, tiefe Themen oder auch über Sexualität – über Dinge, die viele Menschen nicht einmal mit ihren besten Freunden teilen.»
Er ist also immer 100 Prozent Barna. Keine Show und keine Ausschmückungen. «Ich bin kein Schauspieler, sondern Reality-Teilnehmer. Deshalb ist das, was die Zuschauer von mir sehen, zu hundert Prozent echt. Mein ganzes, wahres Ich ist Teil der Show.»