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Fussball Regional
29.08.2020
29.08.2020 13:22 Uhr

Hammertransfer beim FC Widnau

Michael Alder (22) spielte bis vergangenen Winter schon auf der Aegeten (Bild: Ulrike Huber)
Michael Alder (22) spielte bis vergangenen Winter schon auf der Aegeten (Bild: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber
Kurz vor Ende der Transferzeit hat der FC Widnau noch zweimal überraschend zugeschlagen. Michael Alder kommt auf die Aegeten zurück. Und mit Ex-Rapidler Ceyhun Tüccar kommt ein gelernter Stürmer.

Der letzte Match der Widnauer in Chur hatte es nochmals bestätigt. Die Lüchinger-Schützlinge waren spielerisch den Graubündnern überlegen, konnten aber keine Torchancen verwerten. Sobald das blau-weisse Spiel in die Nähe des gegnerischen Strafraums kam, war die Harmlosigkeit der Bemühungen greifbar. Es fehlt einfach an einem Stossstürmer, einem echten Knipser mit Torriecher, der auch als Konterstürmer erfolgreich sein kann. Jetzt scheint wenige Stunden vor Torschluss, sprich vor Ende des Transferfensters, ein solcher Mann gefunden worden sein.

Kickerglück in Wien gesucht

In Person des in Feldkirch wohnenden Ceyhun Tüccar (22). Der Offensivkünstler mit türkischen Wurzeln spielte schon in der U15 und U16 Auswahl des Vorarlberger Fussballverbandes, eher er sein Kickerglück in Wien zunächst bei den Junioren und dann in der 2. Mannschaft des vielfachen österreichischen Meisters Rapid Wien suchte. Schliesslich spielte er in der Saison 18/19 beim Favoritner AC in der zweiten österreichischen Liga, wo er in 25 Spielen sechs Tore erzielen konnte.

Ganz fix ist der Transfer laut Sportchef Markus Hutter nicht, denn es fehlt noch die Freigabe durch den ÖFB, die allerdings im Laufe des Montags, und damit am letzten Tag des Transferfensters erwartet wird.

Ceyhan Tüccar spielte einige Jahre in der zweiten Mannschaft des SK Rapid Wien (Bild: FOTObyHOFER) Bild: FOTObyHOFER

In Liechtenstein nicht glücklich geworden

Und noch einen Überraschungstransfer haben die Blau-Weissen zu verzeichnen. Mit Michael Alder (22) kehrt ein Innenverteidiger auf die Aegeten zurück, der dieselbe erst zur Winterpause hin verlassen hat. Doch bei Eschen-Mauren wurde der in Heerbrugg wohnende Abwehrrecke nicht glücklich und hatte coronabedingt keinen einzigen Spieleinsatz. Vielmehr wurden von den Liechtensteinern in den letzten Wochen und Monaten noch weitere Defensivspieler, unter anderem vom österreichischen Zweitligisten FC Dornbirn, engagiert, sodass sich Alder kaum mehr Hoffnungen auf Einsätze im Fanionteam machen durfte. Bei Widnau ist Alder eine bekannte Grösse und zeigte im Herbst 2019 bei mehreren Einsätzen, dass er absolut die Qualität und das Format hat, um eine Verstärkung zu sein.

gmh/uh
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