Bei strahlendem Winterwetter und trotz klirrender Kälte versammelten sich pünktlich um 12 Uhr zahlreiche Einheimische im Garten des Museums Prestegg. Der Einladung des Stadtrats, die unter dem Motto «s’noi Johr abhole» stand, folgten Jung und Alt.
Bei Glühwein, Punsch und frisch gebackenen Chäschüechli wurde angestossen, diskutiert und Neujahrswünsche ausgetauscht.
Die Neujahrsbegrüssung zeigte sich in diesem Jahr bewusst anders: Statt wie bisher am Abend im Gemeindezentrum traf man sich bereits tagsüber zu einem ungezwungenen Beisammensein. Offizielle Reden gab es keine.
«Wir wollten ein neues Format ausprobieren, das etwas weniger formell ist und mehr Raum für ungezwungene Gespräche bietet», erklärte Verkehrsvereinspräsident und Organisator Toni Loher. Der Zuspruch habe ihn bestätigt: «Es sind mindestens doppelt so viele Leute hier wie im letzten Jahr – vor allem auch Familien mit Kindern, die sonst am Abend nicht gekommen wären».
Dass der Stadtpräsident diesmal keine offizielle Rede hielt, fanden einzelne Anwesende aber «»scho es bitzli schad». Wo doch er und auch der Pfarrer im letzten Jahr «so schön gesprochen» hätten….