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FC Widnau will den ersten Sieg

Beim letzten Zusammentreffen des FC Widnau zuhause gegen den FC Rüti war Sandro Hutter einer der Aktivposten (Bild: Ulrike Huber)
Beim letzten Zusammentreffen des FC Widnau zuhause gegen den FC Rüti war Sandro Hutter einer der Aktivposten (Bild: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber
Nichts wars für den FC Widnau mit Punkten zum Saisonauftakt in Chur. Im Heimspiel am Sonntag um 14.00 Uhr soll der FC Rüti ZH bezwungen werden.

„Das Spiel am letzten Wochenende auswärts gegen Chur 97 ist für uns einfach unglücklich gelaufen“, zieht Co-Trainer Daniel Lüchinger Resumee über die 0:2 Niederlage des FC Widnau im Graubündischen. „Wir waren die ganze erste Hälfte über drückend überlegen. Doch zwanzig Meter vor dem gegnerischen Tor war es mit der Kreativität zu Ende, da fehlte einfach der letzte Pass.“ So kamen kaum einmal verwertbare Bälle zu dem als Mittelstürmer eingesetzten Lars Ivanusa.

…dann kommt auch noch Pech dazu

Und wir kennen ja die alte Fussballregel „Erst hast Du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.“ Pech in Form einer glatten Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Denn nach einem Laufduell von Churs Neuerwerbung und Alt-Widnauer Andrea Lo Re und Widnaus Ilija Ivic entschied der Unparteiische anstatt auf Stürmerfoul auf ein Foulspiel von Ivic und zeigte diesem nach einer guten Stunde Spielzeit die Gelb-Rote Karte. Pech, dass die bis dahin harmlosen Graubündner mit ihrem ersten guten Torschuss kurz danach in Führung gingen und dann sogar noch zum 2:0 nachdoppeln konnten. „Gegen Chur 97 mir einem Mann weniger und einem Zwei-Tore-Rückstand noch etwas zu reissen, war leider unmöglich“, trauert Daniel Lüchinger den verlorenen Punkten nach.

Zwei bekannte Akteure

Nächste Station der Liga-Reise ist der FC Rüti ZH. Am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr haben die Blau-Weissen zuhause auf der Aegeten die Chance, zu ersten Meisterschaftspunkten zu kommen. Eingefleischten Kennern der 2. Liga Interregional fallen zu den Landzürchern gleich zwei Akteure ein, die seit Jahren deren Spiel prägen. Die Gebrüder Syla und Edison Taulent. Syla hat ausser einem Jahr Gastspiel beim FC Freienbach seit seiner Jugend den Sturm von Rüti belebt. Sein Bruder Edison, der aus dem linken Mittelfeld kommt, war bis letzten Sommer in höheren Ligen bei Rapperswil-Jona und den Zürcher Grashoppers aktiv.

Abwehrrecke ist gesperrt

Die Stärken der Taulant-Brüder kennt auch Daniel Lüchinger: „Wir werden versuchen, die beiden Taulants zuzustellen und unser eigenes Spiel aufzuziehen.“ Die restliche Equipe der Zürcher ist wenig bekannt und wird auch als nicht allzu stark eingeschätzt. „Immerhin haben sie zuhause nur ein Unentschieden gegen Calcio Kreuzlingen erreicht.“ Leider wird das Team von Widnau-Trainer Andreas Lüchinger mit Sicherheit auf den nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrten Abwehrrecken Ilija Ivic und den noch einige Wochen rekonvaleszenten Stefano D´Amico verzichten müssen. Auch Torwart Julian Schatzmann ist noch fraglich. Seine Vertretung Alessio Demarchi hat ihn aber in Chur gleichwertig ersetzt. Am Sonntagnachmittag um 16.00 Uhr werden alle Fragen beantwortet sein. Hoffentlich mit einem Sieg der Widnauer.

 

gmh/uh
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