Franz Koller – in der Schweiz auch bekannt unter dem Spitznamen «Stahl Franz» – hat das Unternehmen für Demontage und Abbruch 2003 gegründet. Jahre zuvor war er bereits als Spezialist für den Rückbau - vor allem grosser Industrieanlagen – mit Baggern und Lastwagen unterwegs. «Ich war lange als Aushilfe mit Lastwagen von fast allen Firmen unterwegs», erinnert sich der heutige Senior-Chef und Gründer der Firma KOF AG.
Eine 20-Jahr-Feier der anderen Art
Erster Abbruch-Einsatz änderte alles
Eines Tages sei er für ein Abbruchunternehmen gefahren, wo einer seiner Freunde den Abbruch leitete. «Damit hat alles begonnen», sagt Koller. Später habe er sich als Fachmann für Rückbauten und die Wiederverwertung selbständig gemacht, mit einem Angestellten. Eigene Maschinen hatte die junge Firma damals noch nicht, je länger desto mehr kamen immer mehr Arbeiten dazu: «Wir haben so ziemlich alle Aufträge übernommen, die bei Industriebauten neben Abbruch und Recycling auch anfielen», sagt der Senior-Chef mit einem Lächeln. Die Firma KOF Demontage und Abbruch GmbH gründetet Franz Koller 2003.
Beim eigenen Bagger kam der Sohn ins Spiel
Eines Tages stand man vor einem wegführenden Entscheid, dem Kauf des ersten, eigenen Baggers. «Ich habe mir damals gedacht, ich sei eigentlich zu alt, um ein neues Wagnis einzugehen», sagt Franz Koller, «deshalb unterhielt ich mich mit meinem Sohn Manuel, ob er Interesse hätte, das Ganze weiterzuführen. Der willigte ein», sagt der Senior-Chef. Seit 14 Jahren nun arbeitet Manuel Koller im Unternehmen. In dieser Zeit baute das Unternehmen neben einem hochmodernen Maschinenpark ein Team, bestehend aus sehr gut ausgebildetem Personal auf.
Firma in jüngere Hände übergeben
Seit 2019 führt Manuel Koller das Unternehmen und dem Namen KOF AG Rückbautechnik. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von fünf auf heute 24 Personen. Die Firma hat bei Abbrüchen seit jeher grossen Wert auf die Trennung von allem anfallenden Material konzentriert. Alles soll der der Wiederverwertung zugeführt werden, weshalb die KOF AG mit verschiedensten Recycling-Firmen zusammenarbeitet. Eigene Lastwagen hat das St.Margrether Unternehmen nicht, hier wird das regionale Transportgewerbe berücksichtigt.
Vor zwei Jahren kam die Firma KOM dazu
Im Gegensatz zu den anderen Abbruchfirmen in der Region führt KOF spezielle, grössere Aufträge aus: Manuel Koller. «Vor vierzehn Tagen haben wie bei der Kehrichtverwertungsanlage Josefsstrasse in Zürich ein Stahlrohr aus einem 130 Meter hohen Kamin entfernt und verwertet.» Vor Zwei Jahren kam die Firma KOM dazu, die sich auf Beton-Schnitte; Bohrungen und Abänderungen von Wänden und dergleichen spezialisierte.
Das alles galt es am Samstag zu feiern, im grossen Stil, «ebenso speziell wie der Werdegang und das Leben des Senior-Chefs», sagte ein Besucher. Auf dem Gelände hatten die grossen und kleinen Gäste die Gelegenheit, unter Anleitung einen Bagger zu bewegen. Der Platz vis-à-vis des Firmenareals, der einstigen Firma Fruchtimport, glich einer Baggerausstellung. Für die Jüngsten wurden Clowns engagiert und eine Hüpfburg errichtet, die Erwachsenen konnten an Rundgängen das Firmengelände inspizieren. Unter dem Titel «Food Market» war auch die Festwirtschaft besonders. Vier Stände boten internationale Küche an. Fazit: Ein spezielles Fest für eine besondere Firmengeschichte.