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Zweimal Penaltypfiff verweigert

Rheinecks Trainer Andi Giger hatte schwer zu schlucken an den Entscheidungen des Schiedsrichters (Bilder: Ulrike Huber)
Rheinecks Trainer Andi Giger hatte schwer zu schlucken an den Entscheidungen des Schiedsrichters (Bilder: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber
Aus dem Derby gegen den FC Vaduz II kann sich der FC Rheineck auf eigenem Platz nach dem 1:1 den ersten Saisonpunkt gutschreiben lassen.

Eigentlich hätten die Rheinecker mit dem 1:1 zufrieden sein müssen. Immerhin hatte man den höher eingeschätzten Liechtensteinern einen Match auf Augenhöhe geliefert und den ersten Punkt der neuen Saison eingefahren. Dennoch konnte man auf der Stapfenwis nicht wirklich glücklich sein mit diesem Ergebnis. Denn der in einigen wenigen Entscheidungen äusserst seltsam agierende Referee Gerry Kammerer hatte die Hausherren in zwei Situationen schwer benachteiligt.

Dem Torschützen Flamur Bojaxhi wurde zu Recht bei seiner Auswechslung applaudiert. Bild: Ulrike Huber

Grosschance verjuxt

Zum einen beim Stand von 0:1 für Vaduz II, der aus einem nach einer halben Stunde von Luka Tiganj erzielten Treffer herrührte. Die Giger-Truppe spielte gut mit und hatte durch Bojaxhi bereits eine Grosschance verjuxt. Der im Sommer auf die Stapfenwis zurückgekehrt Lendim Ibrahimi wurde im gegnerischen Strafraum gelegt. Aber anstatt den fälligen Elfmeter zu pfeifen, griff der Unparteiische nach der gelben Karte, da er wohl als einziger auf dem Platz eine Schwalbe des Rheineckers gesehen hatte.

Flamur Maliqi (re.) gestaltete das Spiel der Rheinecker aus der Verteidigung. Bild: Ulrike Huber

Drehschuss von Bojaxhi

Zum anderen beim Stand von 1:1 nach einem flachen Drehschuss von Flamur Bojaxhi aus dem zentralen Strafraum, der eine Flanke von der linken Seite des besten Rheinecker Spielers Lendim Ibrahimi verwertete. In der 69. Minute sprintete nämlich ebendieser Lendim Ibrahimi allen Vaduzern davon, wurde gerade noch von einem der Verteidiger im vollen Lauf an der Hacke berührt und kam im Strafraum zu Sturz. Wieder dieselbe Prozedur wie in der ersten Halbzeit. Schieri Kammerer schien nur darauf gewartet zu haben, Ibrahimi die nächste Gelbe, und damit die gelb-rote Karte zeigen zu können. Danach merkte man noch einige Zeit nichts davon, dass der FCR in Unterzahl agierte. In den letzten zehn Minuten lieferten die Dunkelblauen den Vaduzer Reserven aber eine Abwehrschlacht vom Allerfeinsten und hielten das Unentschieden fest.

 

Matchtelegramm 21.08.2020

3. Liga Gruppe 2

FC Rheineck - FC Vaduz II 1:1 (0:1)

 Stapfenwis, 120 Zuschauer, SR Gerry Kammerer (schwach)

Tore: 29. Luka Tiganj 0:1, 63. Bojaxhi 1:1.

FC Rheineck: Petrov; Hajrullahu (49. Imeri), Bucheli, Maliqi, Blendard Ibrahimi (90.+5.Ukaj); Spahiu, Aliu, Blerim Ibrahimi, Lendim Ibrahimi; Lakna (49. Baumann), Bojaxhi (88. Raimondi).

FC Vaduz II: Foser; Hilti, Capozzi, Birchmeier; Giorlando, Netzer (89. Sokoli), Lüchinger, Forrer (62. Leka); Topalli (58. Bajrami), Tigan (84. Thaqi), Djokic (67. Schreiber).

Gelbe Karten:  36. Lendim Ibrahimi (Unsportlichkeit), 45. Aliu, 76. Leka, 77. Netzer (alle Foul).

Gelb-Rote Karte: 69. Lendim Ibrahimi (Unsportlichkeit).

gmh/uh
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