Bombenstimmung in sommerlicher Atmosphäre auf der Margrethner Rheinau. Wie bereits letztes Jahr veranstalteten die Heldsberger ein Testspiel für den FC St. Gallen. War es letztes Jahr noch der VfL Bochum, so trat dieses Jahr die Lustenauer Austria gegen die Espen an. Grün-Weiss gegen Grün-Weiss. Wobei die Mannschaften natürlich diesmal anders gewandet waren.
Drei Sektoren zu je 300 Fans
Zahlreiche St. Gallen-Fans, aber auch die Fussballfreunde aus dem direkt benachbarten Lustenau kauften alle der auf 900 Stück coronalimitierten Tickets weg. Mit perfekter Organisation waren drei Sektoren zu je 300 Leuten eingeteilt worden. Jeweils samt Verpflegungsständen und Sanitäranlagen.
Die „Sticker“ aus Vorarlberg mussten zunächst noch ins Spiel finden. In den ersten Minuten kamen die Espen zu mehreren Chancen. Und konnten bereits in der 8. Minute durch einen wuchtigen Kopfball von André Ribeiro nach Flanke von links auf 1:0 stellen. Die Vorarlberger hielten dagegen, konnten jedoch gegen die St. Galler Angriffe nicht viel ausrichten. So hatten sie es letztlich nur ihrem Torwart Domenik Schierl zu verdanken, dass es nach einer hundertprozentigen Chance von Jérémy Guillemenot in der 20. Minute immer noch nur 1:0 stand. Und nach einer halben Spielstunde fischte Schieri einen platzierten Flachschuss von André Ribeiro aus rechten unteren Ecke.
Perfekte Kombination aus der Abwehr
Eine perfekte Kombination aus der Abwehr heraus über fünf Stationen nach gut einer halben Stunde schloss Angelo Campos mit einem trockenen Schutz am bis dahin hervorragenden Lustenau-Goalie vorbei zur 2:0 Führung in die Maschen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. Wie bei Testspielen üblich, wechselten die Trainer Peter Zeidler auf Seiten der FCSG und Alexander Kiene für die Austria Lustenau beinahe die ganzen Teams aus und gaben dem sogenannten zweiten Anzug jeweils die Chance, sich zu beweisen.