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Altstätten
22.08.2023

Wo die fleissigen Bestäuberinnen summen

Die Frühlingspelzbiene gehört zu den ersten Wildbienenarten im Jahr, hier sammelt sie an einer Schlüsselblume Pollen für den Nachwuchs. Wie ein Grossteil der Wildbienen nistet sie im Boden.
Die Frühlingspelzbiene gehört zu den ersten Wildbienenarten im Jahr, hier sammelt sie an einer Schlüsselblume Pollen für den Nachwuchs. Wie ein Grossteil der Wildbienen nistet sie im Boden. Bild: Jonas Landolt
Am 5. September laden die Stadt Altstätten und der Verein Pro Riet Rheintal zum Vortrag «Wildbienenförderung im Siedlungsraum» im Sonnensaal in Altstätten ein. Der Umweltwissenschafter Jonas Landolt erklärt wie Wildbienen leben und was zu tun ist, damit die fleissigen Bestäuberinnen auch unsere Gärten umschwärmen.

Wo Gärten in Blüte stehen, Bäume zig Früchte tragen und allerlei Gemüse aus dem Boden wächst, waren vermutlich die Wildbienen am Werk. Denn im Gegensatz zu ihrer bekannten Verwandten der Honigbiene schwärmen einige Wildbienen auch bei Temperaturen unter 10 Grad aus und tragen die Pollen von Blüte zu Blüte. Viele unserer täglichen Nahrungsmittel verdanken wir der direkten oder indirekten Arbeit der rund 570 wildlebenden Bienenarten in der Schweiz. Doch unsere kargen Gärten, Monokulturen und versiegelten Flächen verdrängen die fleissigen Bestäuberinnen: Fast die Hälfte der heimischen Wildbienenarten sind gefährdet.

Damit die Wildbienen Feld und Garten umschwärmen

Wie wir unsere Gärten zum Zuhause für zahlreiche Wildbienenarten machen und uns nebenbei über einen blühenden Garten freuen können, erzählt Umweltwissenschafter Jonas Landolt am Dienstag, 5. September um 19:00 Uhr im Sonnensaal in Altstätten. Der Wildbienenexperte erklärt anschaulich wie die Wildbienen leben, nisten, fleissig Pollen und Nektar sammeln und dabei die Blüten bestäuben. Die Stadt unterstützt den Pro Riet-Vortrag im Rahmen der städtischen Massnahmen zur Biodiversitätsförderung. Die Stadt und der Verein Pro Riet Rheintal freuen sich auf viele naturgwundrige Zuhörerinnen und Zuhörer. 

pd/rheintal24
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