Wie bereits berichtet, hat der Covid19-Virus wie eine kleine Bombe bei den fussballspielenden Montlingern und Altstätten eingeschlagen. Es sind jeweils Spieler aus den Reserveteams erkrankt, sodass aus Vorsichtsgründen auch die für dieses Wochenende vorgesehenen Erstrundenspiele der Fanionteams abgesagt und verschoben werden mussten. Mit dem FC Rheineck, dem FC Au-Berneck und dem FC St. Margrethen können die restlichen drei Rheintaler Clubs plangemäss starten. Ein kleiner Überblick über die aktuelle Situation und die Erwartungen dieser drei Musketiere:
Rheineck startet am Freitag durch
Als erstes Team steigt der FC Rheineck bereits am Freitagabend um 20.00 Uhr mit dem Match gegen die Reserven aus Vaduz in die Meisterschaft ein und lässt hoffentlich daheim auf der Stapfenwis den Rasen brennen. Das Team von Trainer Andi Giger ist gut gerüstet. In der vergangenen Rumpfsaison konnte man als Aufsteiger bereits gute Ansätze zeigen und war eigentlich bei der Musik mit dabei. Die Remis-Könige der Liga mussten sich zwar in der bis in den Sommer prolongierten Winterpause mit dem letzten Platz zufriedengeben, lagen dabei aber nur ganz knapp hinter der Nichtabstiegszone.
Man hat sich auch gezielt verstärkt. Und zeigt gehöriges Selbstbewusstsein. Sportchef Michael Hausmann: «Wir werden uns nach Möglichkeit von der Abstiegszone fernhalten, streben von Anfang an einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.» Was sogar realistisch klingt. Denn mit Rückkehrer Lendim Ibrahimi, mit Fatlum Aliu und mit Dalibor Vasic kommt ein gerüttelt Mass an Qualität und Erfahrung auf die Stapfenwis. «Mit diesen Neuzugängen können wir auf ein qualitativ und quantitativ starkes und breites Kader vertrauen», ist sich Michael Hausmann sicher, «die Jungs haben sich schon letzten Herbst gut geschlagen und an das Niveau gewöhnt. Die Mischung aus altbekannten Kaderspielern, vielen Eigengewächsen, die wir an das Liganiveau heranführen wollen, und den erfahrenen und spielstarken Neuerwerbungen müsste eigentlich einschlagen.»