Mit Zuversicht und grossen Hoffnungen, aber auch mit der notwendigen Vorsicht und Zurückhaltung starten die Blau-Weissen von der Aegeten in die neue Fussballsaison der 2. Liga Interregional. Eine Fussballsaison, die noch unter einem ungewissen Stern steht. Denn bereits jetzt kämpfen mehrere Teams aus dem Kanton mit Coronaansteckungen. Darunter auch die Rheintaler Zweitligamannschaften vom FC Altstätten und vom FC Montlingen. Aufgrund von Erkrankungen in den Reserveteams wurden vorsichtshalber bereits die Erstrundenpartien dieser Equipen verschoben.
Noch ist der FC Widnau vom Coronafluch verschont geblieben. Und startet am Samstag auswärts gegen den Ligafavoriten Chur 97. Die blau-weisse Mischung aus jungen Wilden mit grossem Talent und einigen erfahrenen, in vielen Fussballschlachten gereiften Recken, will dieses Jahr die Leistung aus vergangenem Herbst wiederholen oder verbessern und strebt mindestens den siebten Rang an.
Offensives und attraktives Spiel
Um neue Anreize zu setzen und einen weiteren Schritt in Richtung attraktives Spiel zu machen, hat die sportliche Leitung im Frühjahr entschieden, sich trotz seiner erfolgreichen und qualitätsvollen Arbeit von Trainer Roman Hafner zu trennen. Mit Andreas „Celli“ Lüchinger, dem Bruder von FCW-Leithammel und Co-Trainer Daniel Lüchinger war auch schnell ein passender und von allen Spielern akzeptierter Nachfolger gefunden worden. Die Vorbereitungsspiele haben gezeigt, dass der Neo-Coach offensiver und attraktiver spielen lässt als sein Vorgänger. Was freilich auch eine erhöhte Gefahr für Gegentore mit sich bringt. Andreas Lüchinger: „wir werden versuchen, unsere Spiele selbst zu gestalten, nicht nur abzuwarten und zu reagieren. Daheim müssen wir sowieso das Spiel diktieren.“