Berneck. Haus des Weines. 15.15 Uhr. Die Wahlparty der Gewinnerin der Gemeindepräsidentenwahl von Berneck, Shaleen Mastroberardino-Frei, ist bereits im vollen Gang. Viele Sympathisanten, Wegbegleiter und Freunde waren gekommen, um als Erste gratulieren zu können.
«Ich werde Vollgas für Berneck geben»
Alles Gute für die «Sparringspartnerin»
Unter den Gratulanten durften natürlich zwei Personen nicht fehlen. Zum einen Bruno Seelos, aktuell Gemeindepräsident in Widnau und vorher in Berneck. Durch dessen Weggang der Weg für die bisherigen Gemeindeschreiberin Mastroberardino erst frei geworden ist. Natürlich war es Bruno Seelos auch ein Bedürfnis, seiner früheren «Sparringspartnerin» alles Gute zu wünschen.
Zum anderen war es die frühere Gemeindepräsidentin von Widnau Christa Köppel, die ihrer «indirekten» Nachfolgerin gratulierte. Schliesslich sind es jetzt gleich drei Frauen, die in einer der dreizehn Gemeinden im Wahlkreis Rheintal das Regiment führen.
Ein mega enges Ergebnis befürchtet
«Heute vormittag bin ich schon ein bisschen nervös geworden», erzählte die Wahlsiegerin Shaleen Mastroberardino, «auf einmal begann ich an meinem Erfolg zu zweifeln. Erst recht, als es heute gefühlt ein bisschen länger mit der Auszählung dauerte. Da dachte ich schon an ein mega enges Ergebnis.» Doch es wurde ein klarer Sieg mit absoluter Mehrheit bereits im ersten Wahlgang.
«Ich bin jetzt ganz einfach nur happy. So happy, man kann es gar nicht beschreiben! Ich bin glücklich und kann mich für dieses wahnsinnig gute Ergebnis nur bedanken.» Das frisch gewählte Gemeindeoberhaupt zieht aber noch nicht vom Gemeindeschreiberbüro in jenes des Gemeindepräsidenten. Da will Mastroberardino noch die Beschwerdefrist abwarten und dann im Juli von Raum zur Raum zügeln.
Gratulation des Mitbewerbers
Die junge neue Frau Gemeindepräsident zeigte sich bei ihrer Wahlparty regelrecht euphorisiert. «Ich werde vom ersten Tag an Vollgas für Berneck geben!» Glücklich sei sie auch darüber, dass ihr grösster Mitbewerber im Wahlkampf Fabian Hutter ihr unumwunden zum Sieg gratuliert und sich für den stets fairen Wahlkampf bedankt habe.