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Widnau
20.05.2023
20.05.2023 14:12 Uhr

Gemeinsam Grosses bewirken

Die Vorstandsmitglieder des Bauordens: vl. Magdalena Mattle (Redaktion Liebe baut), Michael Weder (Finanzen), Martin Frei (Präsident), Pfarrer Dr. Georg Changeth (priesterlicher Berater), Ruth Gschwend (Aktuarin), Cornelia Gschwend (Sekretariat), es fehlt Patrick Benz (Beisitzer)
Die Vorstandsmitglieder des Bauordens: vl. Magdalena Mattle (Redaktion Liebe baut), Michael Weder (Finanzen), Martin Frei (Präsident), Pfarrer Dr. Georg Changeth (priesterlicher Berater), Ruth Gschwend (Aktuarin), Cornelia Gschwend (Sekretariat), es fehlt Patrick Benz (Beisitzer) Bild: bauorden.ch
Mit einer rekordhohen Teilnehmerzahl führte der Bauorden Schweiz im Widnauer Metropol seine Hauptversammlung durch. Dabei wurde Cornelia Gschwend als Sekretariatsleiterin in den Vorstand gewählt.

Zum Auftakt der Hauptversammlung des Schweizer Bauordens im Widnauer Metropol begrüsste Präsident Martin Frei die vielen Gekommenen. Eine besondere Begrüssung galt Abt Clement aus Kappadu, der aus seiner Heimat Indien angereist war.

Amt krankheitshalber abgegeben

Nach vielen Jahren als Sekretariatsleiterin musste Maria Köppel ihr Amt krankheits¬halber abgeben. Interimistisch führte Marcel Müller aus Widnau diese Geschäfte, wofür ihm herzlich gedankt wurde. Als seine Nachfolgerin wurde von der HV Cornelia Gschwend bestellt.

Präsident Martin Frei berichtete über das jährlich stattfindende Knöpflizelt an der Kilbi in Oberriet sowie das Martinimahl im «Metropol» in Widnau. Der Bauorden half wesentlich mit, das Benefizkonzert der Philharmonie aus der Ukraine in der Pfarrkirche in Widnau zu realisieren. Und zusammen mit der katholischen Kirche wurde das «Weihnachten gemeinsam» verwirklicht, das zu einem besonderen Anlass wurde.

Projekte des Bauordens besuchen

Diverse Projekte aus dem In- und Ausland wurden vorgestellt. Dabei erzählte Martin Frei auch von seinem persönlichen Höhepunkt, seiner Indienreise: «Dies war für mich meine längste, schönste und eindrucksvollste Reise.» Projekte des Bauordens müssten unbedingt besucht werden. Nur so könne gewährleistet werden, dass Spendengelder am richtigen Ort ankommen. Sämtliche Kosten für Reisen werden von allen Beteiligten selbst getragen.

Vorstandsmitglied Ruth Gschwend berichtete ihrerseits über die Impressionen dieser Indienreise. Sie konnte in Indien viele wertvolle Erfahrungen gewinnen. Vor Ort wurden diverse Projekte besucht: eine Psychia­trie, Heime, Landwirtschaftsbetriebe, Kautschukplantagen, Schulen und Kindergärten. Gschwend erzählte, welche Armut sie gesehen habe, wie spürbar aber dennoch die Gastfreundlichkeit und Lebensfreude der Einheimischen gewesen sei.

Neubau eines Schulhauses

Auf der Reise habe sie auch Abt Clement kennengelernt. Dieser ist verantwortlich für den Neubau eines Schulhauses und die Unterbringung von Waisenkindern. Ruth Gschwend gelang es, den Anwesenden einen Einblick in die grosse Armut in Indien zu verschaffen. Auch für sie ist es wichtig, dass Projekte vor Ort besucht werden. Den Bericht beendete sie mit den Worten «Gemeinsam Grosses bewirken!»

Pfarrer Georg Changeth bedankte sich ebenfalls für die Hilfe der Mitglieder und stimmte darin zu, dass nur gemeinsam Grosses bewirkt werden kann. Dies ergänzte der Präsident Martin Frei damit, dass einer alleine nicht viel auslösen könne, die Stärke doch in der Gemeinschaft läge.

rheintal24/gmh/uh
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