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Region Rheintal
26.04.2023

Agglo Rheintal: Die Entwicklungen sind auf Kurs

René Lenherr (Geschäftsführer Agglo Werdenberg-Liechtenstein), Reto Friedauer (Präsident Agglo Rheintal), Rolf Pfeiffer (Präsident Agglo Werdenberg-Liechtenstein), Stefan Banzer (Vize-Präsident Agglo Werdenberg-Liechtenstein).
René Lenherr (Geschäftsführer Agglo Werdenberg-Liechtenstein), Reto Friedauer (Präsident Agglo Rheintal), Rolf Pfeiffer (Präsident Agglo Werdenberg-Liechtenstein), Stefan Banzer (Vize-Präsident Agglo Werdenberg-Liechtenstein). Bild: pd
Frühjahrs-Mitgliederversammlung 2023 der Agglomeration Rheintal: So sieht es akutell bei den Agglomerationsprogrammen 4. und 5. Generation aus und eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Agglomeration Werdenberg/Fürstentum Liechtenstein ist möglich.

Nach der positiven Bewertung des Agglomerationsprogramms Rheintal der vierten Generation (AP4) informierte Präsident Reto Friedauer über den aktuellen Stand der beiden Agglomerationsprogramme der vierten und fünften Generation.

Zwischenzeitlich haben in allen Gemeinden mit Massnahmen im AP4 fachliche Gespräche stattgefunden, um den Planungsstand abzuholen. Damit alle zur Verfügung gestellten Mittel auch genutzt werden können, einigten sich die Mitglieder auf ein einheitliches Vorgehen im Falle von Verzögerungen bei einzelnen Projekten.

23 Millionen Franken für Infrastrukturprojekte 

Für den Ausbau notwendiger Verkehrsinfrastrukturen stellt der schweizerische Bund der Agglomeration Rheintal Beiträge in der Höhe von 23 Millionen Franken an Projekte mit einem Investitionsvolumen von 82 Millionen Franken im A-Horizont in Aussicht. Diese Projekte werden zwischen 2024 und 2028 umgesetzt. 

Nachbarschaftlicher Austausch

Im zweiten Teil der Versammlung begrüssten die Mitglieder eine Delegation der benachbarten Agglomeration Werdenberg/Fürstentum Liechtenstein. Die Verantwortlichen stellten ihre Organisation und den Stand der Arbeiten vor. In der nachgelagerten Diskussion wurden mögliche Formen der Zusammenarbeit und daraus erwachsende Synergien und Herausforderungen beleuchtet.

Der Informationsaustausch endete mit einem Auftrag an die beiden Geschäftsleitungen der Regionen. Sie werden ein Grundlagenpapier erarbeiten, das aufzeigen wird, wie eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Agglomerationen im gemeinsamen funktionalen Raum aussehen könnte, um mehr Strahlkraft nach aussen zu entwickeln.

Arbeitsprogramm – Terminplan

Ab Anfang 2024 bis Ende 2028 müssen Land, Kanton und die Gemeinden mit der Umsetzung der Massnahmen des AP4 starten. 2022 bis 2023 erarbeitet die Agglomeration Rheintal parallel dazu das AP5. Ab Mitte 2024 startet dann die öffentliche Vernehmlassung für das AP5, bevor es 2025 beim Bund eingereicht wird.

Weiterführende Informationen und Unterlagen zum Thema Agglomerationsprogramm gibt es auf der Webseite des Vereins: www.agglomeration-rheintal.org

Das ist die Agglomeration Rheintal

Der Verein Agglomeration Rheintal wurde als Ergebnis eines grenzüberschreitenden Zusammenarbeitsprozesses 2016 gegründet. Hauptziel des Vereins ist die Einreichung eines genehmigungsfähigen Agglomerationsprogrammes beim Schweizer Bund und damit auch Beiträge an Infrastruktur-Bauvorhaben im Bereich Verkehr zu erhalten.

Mit dem Agglomerationsprogramm Rheintal wird versucht, die Zusammenarbeit im Bereich der Verkehrs-, Siedlungs- und Freiraumplanung durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen zu intensivieren.

Der Verein ist landesübergreifend organisiert und ermöglicht eine strukturierte und enge Zusammenarbeit der beiden Nationen. Der Kanton St.Gallen, das Land Vorarlberg und 23 Gemeinden beidseits des Rheins sind aktuell Mitglieder des Vereins Agglomeration Rheintal.

 

pd/rheintal24
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