Am Montagnachmittag ging die erste Meldung aus Rorschach ein. Ein Schüler berichtete, von einem unbekannten Mann aus einem Auto heraus angesprochen worden zu sein. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte weder ein Fahrzeug noch eine Person feststellen.
Weitere Meldungen am Dienstag und Mittwoch
Am Dienstag wurde erneut aus Rorschach gemeldet, dass ein unbekannter Autofahrer eine Schülerin angesprochen habe. Die nähere Umgebung wurde kontrolliert, jedoch ohne verdächtige Feststellungen.
Am Mittwoch folgte eine dritte, ähnliche Meldung. Wiederum sei ein Schüler von einem unbekannten Autofahrer angesprochen worden.
Polizei verstärkt Präsenz und ermittelt
Die Kantonspolizei St.Gallen nimmt Meldungen über das Ansprechen von Kindern sehr ernst. Entsprechend sind vermehrt Patrouillen im Einsatz. Die Ermittlungen laufen weiter, mögliche Zusammenhänge werden geprüft.
Mann verteilt Flyer im Rorschacherberg
Mittlerweile ist bekannt, dass eine Person, die auf das Signalement aus den drei Meldungen passt, im Rorschacherberg Flyer in einen Briefkasten verteilt hat. Diese Person wird gebeten, sich unverzüglich bei der Polizeistation Rorschach zu melden.
Keine Warnmeldungen über Social Media verbreiten
Erfahrungsgemäss führen Meldungen über angesprochene Kinder zu grosser Verunsicherung. Nachdem der Fall aus Rorschach in der Region bekannt geworden war, gingen auch ähnliche Meldungen aus anderen Regionen ein.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet deshalb dringend darum, keine privaten Warnmeldungen über Messenger-Dienste oder soziale Medien zu verbreiten. Verdächtige Feststellungen oder weitere Fälle sollen ausschliesslich und umgehend über den Notruf 117 gemeldet werden.