Von frisch gepflücktem Spinat und rotbackigen Äpfeln über hübsch gebundene Sträusse und leckeren Capuns bis zu handgefertigten Messern und kuschligen Babyhösli: Das Angebot am Altstätter Buuremaart ist so bunt wie die Teilnehmenden selber. Während sieben regionale Produzenten wöchentlich vor Ort sind, reisen über 50 Ausstellende von April bis Oktober abwechselnd an den Markt – wovon 22 heimische Bäuerinnen und Bauern sind. Handwerksbetriebe lassen sich über die Schultern schauen und zeigen etwa, wie sie aus Peddigrohr Körbe flechten, Pantoffeln filzen oder Messer schleifen. Und im Herbst erzählen hiesige Unternehmen Jugendlichen mehr über die Handwerksberufe und Ausbildungsmöglichkeiten.
«Wir möchten Gäste aus der ganzen Region samstags ins Städtli locken, sie immer wieder überraschen und ihnen neue regionale Genüsse und Schönes für Heim und Garten auftischen», sagt Simone Mächler-Fehr. Die Marketingfachfrau belebte den Bauernmarkt im vergangenen Jahr mit frischen Ideen im Auftrag der Stadt. Die Aufwertung des Marktes ist Teil des Projektes Altstadtentwicklung, das die Altstadt als Begegnungsort stärken möchte – was im vergangenen Jahr geglückt war.
Fröhlicher Auftakt am 29. April
Wie im letzten Jahr gibt’s mal ein Probiererli oder bespielen heimische Formationen den Frauenhofplatz. So tanzt etwa am Auftaktsamstag die Rheintaler Trachtengruppe durch die Gasse, Schulkinder verteilen Buuremaart-Brötli und die Kleinsten können auf dem Rücken von Ponys durch die Strasse ziehen. Und: Im Schulhaus Bild verkaufen Bio-Produzenten Setzlinge aller Art und selbstgemachte Produkte aus Haus und Garten.
Lieferservice vor die Haustür
Damit die Altstätterinnen und Altstätter die Körbe mit allerlei Feinem und Schönem füllen können, gleichwohl ob sie zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind, chauffiert Elias die Einkäufe mit dem Pelikan-Bike für einen Fünflieber nach Hause. In der Zwischenzeit lässt es sich in einem der umliegenden Cafés gemütlich einen Tee oder Cappuccino trinken und dem bunten Treiben zusehen.