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Altstätten
25.03.2023
25.03.2023 19:41 Uhr

Vier geschmückte Brunnen im Städtli

Dieser Brunnen wurde von den Primarschülern des Schulhaus Klaus phantasievoll geschmückt
Dieser Brunnen wurde von den Primarschülern des Schulhaus Klaus phantasievoll geschmückt Bild: Ulrike Huber
Mehr als einhundert Gwundernasen sind am Samstagnachmittag beim Brunnenbesuch in Altstätten dabei gewesen. Vier Brunnen in der Altstadt waren jeweils einem Thema gemäss geschmückt worden.

Erfreulich, dass so viele Leute dem Ruf der IGEA gefolgt sind und zum Rundgang zu den vier geschmückten Altstadt-Brunnen gekommen sind. Erfreulich, dass die Gruppe «Jukebrass» diesen Rundgang begleitete und an jedem Brunnen ein fröhlich, lustig-jazziges Musikstück spielten. Und mehr als erfreulich war die gekonnte Moderation des Rundgangs durch FM1-Moderatorin Noemi Bont.

  • Impressionen vom Brunnenrundgang in Altstätten Bild: Ulrike Huber
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Waschzuber und Waschbrett

Gestartet wurde beim Brunnen in der Rabengasse, direkt vor dem Museum Prestegg. Welches auch die Aufgabe übernommen hatte, den Brunnen nach einer Idee von Kuratorin Monika Meyer zu schmücken. Mit alten Waschzubern, altem Hääs, das mit Holzklammern befestigt an einer Wäscheleine baumelte, mit einem alten Waschbrett und Kernseife.

Kuratorin Monika Meyer und Moderatorin Noemi Bont erzählen am Brunnen in der Rabengasse darüber, dass früher die Wäsche am Dorfbrunnen gewaschen wurde Bild: Ulrike Huber

Damit wurde an die alte Tradition erinnert, dass früher die Wäsche oft am Dorfbrunnen gewaschen wurde. Und früher, das ist noch gar nicht lange her. Denn die elektrische Waschmaschine fand erst in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts langsam Eingang in die Schweizer Haushalte.

  • Impressionen vom Brunnenrundgang in Altstätten Bild: Ulrike Huber
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Versorgung mit Trinkwasser

Beim Nachtwächterbrunnen beim Rathaus angelangt, erinnerte Noemi Bont, dass die Brunnen ja lange Zeit auch der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser diente. Denn es sollte lange dauern, bis jedes Haus eine Wasserleitung und damit stets Zugang zu sauberem und frischem Wasser hatte. Bont las auch die Legende vom Altstätter Wasserträger vor und schaffte damit elegant die Überleitung zum Thema des Brunnenschmucks.

  • Impressionen vom Brunnen auf dem Engelsplatz, der zum Thema Biodiversität geschmückt wurde Bild: Ulrike Huber
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Das Thema des Nachtwächterbrunnens war «Frühling». Auf einer Holzstellage waren viele bunte Frühlingsblumen eingepflanzt. Dazu einige Kränze. «Diese könnten ja auch Eheringe sein», erklärte Julia Kehl vom «Grünwerk», die den Brunnen aufwändig gestaltet hatte.

  • Impressionen vom Brunnenrundgang in Altstätten Bild: Ulrike Huber
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Thema «Biodiversität»

Der dritte Brunnen, der angesteuert wurde, war jener auf dem Engelsplatz. Wo die Kinder des Schulhauses Mäder den Brunnen mit überlebensgrossen Blumen, Käfer, Libellen und Vogelnestern drapiert hatten. Ein wahre Ode an den Frühling. Das Thema dieses Blumenschmucks hiess «Biodiversität», wie Lehrerin Brigitte Sonderegger erzählte. Ulkig waren die Antworten, die Noemi Bont von den Primarschülern auf ihre Anfragen zum Thema Biodiversität erhalten hatte, und die beim Brunnen vorgespielt wurden.

Video: Ulrike Huber

Letzte Station war dann der Schwertbrunnen. «Blueme Judith», die schon 23 Mal beim Brunnenschmücken mitgemacht hat, hatte in nach dem Thema «Pfirsich» gestaltet. «Der Brunnen stellt dieses Jahr eine ganz besondere Frucht dar. Innen süss und saftig, aussen mit roter und gelbe dünner Schale. Der Pfrisich ist das Symbol für die Unsterblichkeit.»

  • Stadtrat Toni Loher stellte den Informationscontainer der Stadt Altstätten vor Bild: Ulrike Huber
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Natürliche Energiequelle

Die Farben, die der Pfirsich aufweist, seien das Fundament des Lebens und eine natürliche Energiequelle. Und verkörperten ganz die optimistische Lebenslust des Frühlings. Ohne im Programm angekündigt gewesen zu sein, verlagerte sich die muntere Schar anschliessend auf den Platz vor dem Frauenhof, wo nicht nur eine Festwirtschaft aufgebaut war von den Altstädter Jodlern bewirtet wurde, sondern wo auch der neue gelbe Informationscontainer der Stadt aufgebaut und von Stadtrat Toni Loher vorgestellt wurde.

rheintal24/gmh/uh
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