Ursprünglich vom Musée de l’Homme in Paris konzipiert, beleuchtet die Sonderausstellung die Begriffe Vorurteil und Rassismus aus der Sicht verschiedener Wissenschaften. Zur Wanderausstellung weiterentwickelt und an Schweizer Verhältnisse angepasst, war die Ausstellung im Jahr 2022 bereits in Fribourg zu sehen. Nun kommt sie ins Rheintal.
Vielseitiges Rahmenprogramm
Für das Begleitprogramm konnten namhafte Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Institutionen aus den Bereichen der Rassismusprävention und Integration gewonnen werden. Eröffnet wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Integration Rheintal am 17. März mit einem Referat des Historikers Kijan Espahangizi von der Universität Zürich zum Thema «Rassismus in der postmigrantischen Gesellschaft». Die Vernissage, zu der alle Interessierten eingeladen sind, beginnt um 18 Uhr und ist kostenlos.
Bis am 22. Oktober folgen weitere Vorträge von Katarina Stigwall, Leiterin der Beratungsstelle HEKS, Arnon Hampe vom Jüdischen Museum Hohenems, dem St.Galler Historiker und Aktivist Hans Fässler sowie Nadia Baghdadi von der FH-Ost. Am 2. April findet um 11 Uhr eine Lesung der Rheintaler Autorin Jolanda Spirig statt.
Begleitheft für Oberstufenklassen
Mit der Ausstellung werden auch Jugendliche angesprochen. Das Thema Rassismus ist in Ihrem Alltag oft präsent. Für Oberstufenklassen steht ein kostenloses Begleitheft für den Ausstellungsbesuch zur Verfügung. Die Jugendlichen können sich in der Ausstellung selbständig mit der Thematik auseinandersetzen. QR-Codes führen zu kleinen Filmchen und erklärenden multimedialen Sequenzen, mit deren Hilfe Aufgaben erledigt werden müssen. Selbstverständlich sind die QR-Codes auch von anderen Besuchern nutzbar und bieten vertiefenden Input.
Passende Medien zur Thematik stehen während der Ausstellungsdauer in der biblioRii Bibliothek Oberes Rheintal und der Religionspädagogischen Medienstelle Altstätten zur Ausleihe bereit. Begleitprogramm und weitere Infos auf www.prestegg.ch.