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04.03.2023

Weniger Todesopfer auf dem Bodensee

Die Seeretter mussten 2021 weniger oft eingreifen
Die Seeretter mussten 2021 weniger oft eingreifen Bild: vol.at
Die Gesamtunfallzahl auf dem Bodensee, die Zahl der Schiffsunfälle und die Zahl der tödlichen Unfälle ist im Jahr 2022 insgesamt deutlich gesunken. 493 Personen wurden aus Seenot gerettet.

Die Leiter der See- und Wasserschutzpolizeistellen aus Lindau, Vorarlberg, St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Baden-Württemberg (Konstanz, Überlingen und Friedrichshafen) haben die Unfallstatistiken des Jahres 2022 ausgewertet.

Gesamtunfallzahl unter Vorjahresniveau

Auf der 536 Quadratkilometer großen Seefläche und dem 21 Kilometer langen Hochrheinabschnitt bis Schaffhausen ereigneten sich insgesamt 133 Unfälle, das sind 40 weniger als im Vorjahr (- 23 %). Als Unfälle erfasst wurden Schiffsunfälle, Badeunfälle, Tauchunfälle sowie sonstige Unfälle. Der Anteil der Schiffsunfälle (107) an der Gesamtunfallzahl (133) liegt unter dem Vorjahresniveau.

Im Gebiet der Seeanrainerzone von St.Gallen kam es nur zu vier Unfällen, allerdings kamen dabei zwei Personen ums Leben. Insgesamt verloren auf dem Bodensee und der Hochrheinstrecke elf Personen ihr Leben (Vorjahr 15), 27 wurden verletzt (Vorjahr 33).

rheintal24/gmh/uh
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