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Sport Regional
21.01.2021
21.01.2021 07:46 Uhr

«Vereinsleben nur über Whatsapp und E-Mail»

Das Vereinsleben bei den Schützen spielt sich derzeit nur virtuell ab (Bild: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber
Rheintal24 hat nachgefragt: wie kann man derzeit in einem Schützenverein ohne Trainings, ohne geselligem Beisammensein und ohne Veranstaltungen das Vereinsleben erhalten?

Es ist eine karge Zeit für alle Sportler, für Funktionäre, Sänger, Blasmusiker und, und, und. Die gewohnten Trainingsstunden, die Wettkämpfe und Konzerte, das gesellige Zusammentreffen mit den Vereinsfreunden. Nichts findet statt. Und es wird wohl noch einige Monate dauern, bis langsam, ganz langsam wieder Normalität einkehren wird.

Was machen die Vereinschefs, um ihren Club am Laufen zu halten? Die Rezepte sind verschieden. Bruno Streule, Präsident des Feldschützenvereins Oberriet bringt es auf einen einfachen Nenner: „Das Vereinsleben findet derzeit nur via Whatsapp und E-Mail statt.“ Schusstraining auf dem Schiessstand? Fehlanzeige.

Schützenfeste sind geplant

Dennoch glaubt Streule, dass das Jahr 2021 trotz Corona noch nicht verloren ist. „Es sind jedenfalls bei uns auf der Schiessanlage Blatten noch Schützenfeste geplant, so das „Schlossblatt Schiessen“. Es wird sich wohl alles ein bisschen nach hinten verschieben, kommt auf die Coronaentwicklung an.“

Auch bei den Schützen sind die Mindereinnahmen durch den Ausfall der verschiedenen Veranstaltungen, wie etwa des sonst jährlich im Jänner stattgefundenen „Fünf-Dörfer-Schiessens“ gross. Keine Programmhefte, keine Inserate, keine Einnahmen aus der Festwirtschaft. „Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind gross“, so Bruno Streule, „uns müssen zum Teil von den Vereinsmitgliedern getragen werden.“ Also von den 37 Mitgliedern beim Feldschützenverein und von den 130 Mitgliedern der Standgemeinschaft Oberriet.

gmh/uh