Im betroffenen Hof fiel der TBC-Hauttest bei 25 von 55 Tieren positiv aus. Wegen dieser hohen Rate wurden zunächst sechs Tiere für eine Diagnose getötet, von ihnen waren drei positiv. Daher haben die Landesveterinärbehörde und das zuständige Bundesministerium die Tötung aller 49 verbliebenen Tiere angeordnet.
Neben den materiellen Schäden sei für die Landwirte vor allem das emotionale Leid nicht zu unterschätzen, heisst es in der Mitteilung. Entschädigungszahlungen des Bundes sowie eine Zahlung aus dem Tiergesundheitsfonds des Landes sollen zumindest die finanziellen Auswirkungen abfedern.
Vier weitere Betriebe gesperrt
Zusätzlich zu diesem Hof sind aktuell vier weitere Betriebe im Bregenzerwald wegen TBC-Verdachts gesperrt. Bei einem entstand der mittlerweile bestätigte Verdacht bereits im September nach einer Schlachtung. Dieser Betrieb könnte noch im Januar wieder freigegeben werden. Bei den anderen drei Betrieben steht die endgültige Diagnose durch einen Nachweis der TBC-Bakterien noch aus.
Rund die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe, deren Tiere auf Alpen im TBC-Bekämpfungsgebiet waren, wurde inzwischen untersucht. Die Landesveterinärbehörde rechne damit, dass der Grossteil der Untersuchungen bis Ende Februar abgeschlossen sein wird.