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Noch keine Corona-Absagen in der 2. Liga

Der FC St.Margrethen spielt schon heute beim Tabellenführer aus Romanshorn (Bilder: Archiv Ulrike Huber)
Die für dieses Wochenende vorgesehene Meisterschaftsrunde in der 2.Liga regional Gruppe 1 scheint ohne coronabedingte Absagen über die Bühne zu gehen.

Eine Monsteraufgabe erwartet den FC St.Margrethen in Romanshorn beim dortigen Tabellenleader. Die Seestädter waren in den ersten fünf Runden das dominierende Team und kamen erst in den letzten beiden Partien gegen Verfolger Rorschach-Goldach und beim FC Mels ins Straucheln. Zwei Niederlagen waren die Folge. Die Spieler vom FC St.Margrethen sind hingegen nach harzigem Start zuletzt ins Laufen gekommen und haben sich auf dem Platz besser gefunden. Zumindest die Offensive der Shoshi-Truppe liefert zuverlässig ihre Tore. Kann man hinten besser dichtmachen, werden auch gegen den Tabellenführer heute Abend Punkte drin sein.

Keinesfalls kopflos darf der FC Montlingen gegen den FC Ruggell agieren.

Alles oder NIchts

Am Samstag werden drei Rheintaler Vereine im Einsatz stehen. Wobei es sowohl für den auswärts beim FC Arbon antretenden FC Altstätten, wie auch für den FC Rheineck zuhause im Rheintaler Derby gegen den FC Au-Berneck 05 bereits um Alles oder Nichts geht. Denn beide Teams befinden sich tief im Tabellenkeller. Die Städtlikicker werden vielleicht nach ihrem ersten Punktgewinn vor Wochenfrist bei Schluein-Ilanz mental etwas gelöster auf den Platz gehen. Schaut man sich an, wie die Bologna-Schützlinge bei ihren zuvor durchwegs verlorenen Partien gespielt und agiert haben, dann darf man durchaus optimistisch sein, dass gegen die bisher ebenfalls weit unter den Erwartungen gebliebenen Arboner ein zählbares Ergebnis drinnen liegt.

Schlechteste Torausbeute

Unter den Erwartungen geblieben sind bisher auch die Stapfenwiser. Da gibt es nichts zu beschönigen. Gemessen an der Qualität des Teams ist die rote Laterne mit nur zwei Punkten aus sechs Spielen ganz einfach zu wenig. Sowohl die weit schlechteste Torausbeute mit nur vier Treffern als auch die Tatsache, dass man hinten bereits 18 Bummerl kassierte, gibt den Verantwortlichen vermutlich Rätsel auf. Und am Samstag um 18.00 Uhr kommt auch noch der Lokalrivale von Au-Berneck auf die Stapfenwis. Die mit einigen Routiniers verstärkte Youngstertruppe von Trainer Roman Hafner hat sich nach frustigem Start unerwartet gut gefangen und in den letzten drei Partien gesiegt. Wobei zuletzt auch eine famose spielerische Leistung geboten wurde.

Die Rheinecker sollten im Derby gegen Au-Berneck nicht mehr ins Stolpern kommen.

Nur einen Zähler mehr auf dem Konto

Am Sonntag schliesst dann der coronageplagte FC Montlingen den Reigen der Spiele mit Rheintaler Beteiligung ab. Zu Gast auf dem Kolbenstein sind ab 14.00 Uhr die Liechtensteiner Kollegen vom FC Ruggell, die mit elf Punkten nur einen Zähler mehr auf dem Konto haben und daher mit einem vollen Erfolg überholt werden könnten. Das Regtop-Team hat sich bisher als launische Diva präsentiert. Entweder zeigt man gute Spiele mit selbstverständlich herausgespielten Siegen oder man verliert kommentarlos. Dennoch sind die Kolbensteiner am Sonntag zu favorisieren, wenn sich die Spieler nicht von dem „Virustheater“ in den letzten Tagen mit Infektionen im Team und im Staff zu sehr beunruhigen und ablenken lassen.

Coronabedingte Spielabsage in Rüthi

In der 3. Liga Gruppe 1 hat Corona bereits zu einer Absage geführt. Aufgrund der Ansteckung von mehreren Akteuren des Vereins hat der FC Rüthi in vorbildlicher Weise reagiert und den für heute Freitag vorgesehenen Match abgesagt.

Der FC Rebstein wird am Samstag beim bisher schlecht und unglücklich agierenden Tabellenletzten FC Heiden versuchen, das Punktekonto etwas aufzustocken, um den Anschluss nach vorne nicht ganz zu verlieren. Schwerer wird es mit Sicherheit für die Spieler vom FC Widnau II, beim Drittplatzierten FC Steinach am Sonntag Punkte zu ergattern. Denn die Spieler von Patrick Riklin sind diesmal auf sich allein gestellt. Aus der Ersten, die gleichzeitig auf der Aegeten spielt, sind nur wenige Verstärkungen zu erwarten. Der letzte im Einsatz befindliche Rheintaler Verein, der FC Diepoldsau-Schmitter gastiert am späten Sonntagnachmittag beim FC Appenzell. Die Diepoldsauer spielen gut, wenn ihr Co-Trainer und Spieler Sahin Irisme gut spielt. Wie es seit Ende September der Fall ist. Zuvor punktelos holten die Blau-Gelben aus den letzten drei Partien mit zwei Siegen und einem Unentschieden gleich sieben Punkte. Vielleicht können die Rankovic-Schützlinge diesen Run ja fortsetzen.

gmh/uh