Alle Fans des runden Kunstleders im Rheintal aufgepasst: die seit fünf Spielen in Folge siegreichen und inzwischen auf dem dritten Tabellenrang platzierten Widnauer wollen am Sonntag ihre Siegesserie prolongieren. Was gegen den FC Kreulingen nicht einfach werden wird. Liegen die Seestädter doch mit nur zwei Punkten weniger auf dem fünften Rang und wollen ihrerseits den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren.
Ein Match, der alles bieten wird
Nimmt man die letzten Partien der Blau-Weissen als Massstab, dann wartet ein Match, der alles bieten wird, was die Strahlkraft des Fussballs ausmacht. Denn wie die Schützlinge von Trainer Andreas Lüchinger zuletzt gespielt haben, war absolut sehenswert. Erste Sahne sozusagen. Ob Verteidigung, die mit dem Innenverteidigerduo Valentin Aggeler und Ilija Ivic stabil wie eine Wand steht, ob Mittelfeld, das angeführt von den Feintechnikern und Dirigenten Daniel Lässer und neuerdings auch wieder Daniele Lamorte, immer wieder überraschende Spielzüge und Pässe aus den Stutzen schüttelt, oder ob die schnelle und ballstarke Offensivabteilung mit Spätzugang Ceyhun Tüccar, dem immer noch besser werdenden Lars Ivanusa und Noah Thönig, alle Mannschaftsteile bieten derzeit attraktiven Fussball.
Mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor
Was zuletzt bei den beiden 1:0 Heimsiegen gegen die Reserven von Wil und gegen Seuzach noch gefehlt hatte, war die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Doch letztes Wochenende in Zürich haben die Aegetenboys gezeigt, dass sie auch wieder vermehrt Tore schiessen können. Mit 6:2 wurde der FC United Zürich auf fremdem Boden abgeschossen. Wobei eines sehr bemerkenswert war: Samuel Thönig, der in der „Coronapause“ einen Riesenschritt vorwärts machte und bereits bisher bei seinen Einsätzen eine wirklich gute Figur machte, ist endlich auch der Knopf beim Toreschiessen aufgegangen. Weitere Trefferlieferungen sind durchaus erwünscht.
Mit vollem Kader gegen Kreuzlingen
Die Widnauer können mit Ausnahme der Verletzten Noah Massari und Diego Liechti mit vollem Kader in die Partie gegen Kreuzlingen gehen. „Die Aufstellung und taktische Ausrichtung der Seebuben ist uns egal“, gibt sich Co-Trainer Daniel Lüchinger selbstbewusst, „wir schauen nur auf uns selbst und werden unser eigenes Spiel aufziehen.“