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Sport
02.10.2020

Schritt, Trab und Galopp noch bis zum Sonntag

Elegant im Dressurgeviert: Eleonore Ospelt mit Pferd Fürst Fritz
Elegant im Dressurgeviert: Eleonore Ospelt mit Pferd Fürst Fritz Bild: Ulrike Huber
Die ersten beiden Dressurwettbewerbe an den Pferdesporttagen des Kavallerievereins Oberrheintal sind abgeschlossen. Am Samstag folgen die Vereinsmeisterschaften, am Sonntag die weiteren Dressurbewerbe.

Laut Wikipedia ist das Dressurreiten eigentlich die Grunddisziplin des Pferdesports. Das Pferd bewegt sich dabei in möglichst grossem Einklang mit seinem Reiter in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auf geraden und gebogenen Linien, vorwärts, seitwärts oder auch rückwärts. Die Dressur ist die Grundschule des Pferdes, fördert und verfeinert dessen natürlichen Bewegungen, ermöglicht ihm, das Gewicht des Reiters optimal zu tragen und hilft damit dem Pferd, gesund zu bleiben.

Nobel, ruhig und kontemplativ

Gerade für Zuschauer ist ein solches Dressurreiten eine noble, ruhige, ja geradezu kontemplative Veranstaltung. So auch am Freitag auf der Reitsportanlage im Gebiet Baffles in Altstätten, als die ersten beiden Bewerbe der Pferdesporttage  auf dem Programm standen. Anmutig schwebten die vierbeinigen Sportskameraden im rechteckigen Geviert und zeigten ihre Übungen in Harmonie mit ihren Reitern. Die Ergebnisse finden Sie auf info.fnch.ch.

Stefanie Ess auf Homer van Bria erreichte den elften Platz. Bild: Ulrike Huber

Neuerlicher Wettbewerb am Sonntag

Am Samstag werden sich dann die Vereinmitglieder der Kavallerievereins Oberrheintal noch in der Dressur und im Springreiten messen, bevor die Reitsporttage am Sonntag mit neuerlichen Dressurwettbewerben zu Ende gehen. «Gerade am Sonntag haben wir bereits volle Starterfelder, jeweils zwischen 24 und 38 Teilnehmer pro Prüfung», erzählt der bekannte Springreiter und OK-Chef Peter Bleiker, «da geht es von halb acht in der Früh bis in den späten Nachmittag hinein. Wie letztes Jahr, wo wir uns ursprünglich sorgten, ob die Länge der Veranstaltung nicht den Unwillen der Teilnehmer geweckt hätte. Aber ganz im Gegenteil, alle freuten sich, niemand war uns böse, sondern alle waren froh und dankbar, dass sie überhaupt eine Startmöglichkeit und damit die Chance, ihr Können zu zeigen, durch unsere Veranstaltung bekommen haben.»

  • OK-Chef und Springreiter Peter Bleiker ist mit den Meldungen sehr zufrieden. Bild: Ulrike Huber
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  • Eleonore Ospelt auf Fürst Fritz. Bild: Ulrike Huber
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  • Die «blaue Lady» Olympiateilnehmerin Barbara von Grebel genoss Atmosphäre und Infrastruktur in Altstätten. Bild: Ulrike Huber
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Olympiateilnehmerin am Start

Es ist auch der perfekten Infrastruktur der Reitsportanlage Baffles zuzuschreiben, dass Teilnehmer aus der ganzen Ostschweiz und dem benachbarten Ausland den Weg nach Altstätten finden. «Hier ist alles super für uns Reiterinnen und Reiter und auch für die Pferde», bestätigte auch Barbara von Grebel, Olympiateilnehmerin 1996 in Atlanta, gegenüber OK-Chef Bleiker. Sie wird auch „Die blaue Lady“ genannt, weil sowohl Pferdedecken als auch Sattelunterlagen, ja sogar der grosse Turnierlastwagen in leuchtendem Royalblau daherkommen.

Samstag und Sonntag ist für alle Besucher natürlich unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts die Festwirtschaft zugänglich, von der aus der Parcours bestens einzusehen ist. Turnierspass pur ist garantiert.

gmh/uh
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