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Rebstein
01.10.2020

«Geserhus»-Abstimmung bei Bürgerversammlung

Geserhus-Heimleiter Laurent Déverin (v.l.), Andreas Eggenberger, Präsident des Geserhus-Zweckverbands sowie Carlos Martinez und Matthias Waibel von der Carlos Martinez Architekten AG begutachten das Modell des «Geserhus»-Neubaus (Bild: Ralph Dietsche) Bild: zVg
Über die Realisierung des neuen Altersheims «Geserhus» wird im Frühjahr 2021 an den ordentlichen Bürgerversammlungen der Gemeinden Rebstein und Marbach entschieden.

Die Vorarbeiten für den «Geserhus»-Neubau sind auf Kurs. Trotz Corona-Pandemie konnten die entsprechenden Planungsarbeiten termingerecht vorangetrieben und erledigt werden. Einzig was die Grundsatzabstimmung betrifft, kommt es zu einer Verzögerung. Ursprünglich war geplant das Projekt im Herbst dieses Jahres der Bevölkerung an einem Informationsanlass detailliert vorzustellen und danach an ausserordentlichen Bürgerversammlungen darüber zu befinden. Nun erfolgt die Information voraussichtlich im Februar und der Entscheid wird an den beiden ordentlichen Bürgerversammlungen vom 31. März 2021 in Marbach und vom 6. April 2021 in Rebstein gefällt.

Zusätzliche Abklärungen werden getätigt

Die Bauherrschaft hat sich entschieden in einer frühen Phase zusätzliche Abklärungen zu treffen und Gutachten zu erstellen, die normalerweise erst in einem späteren Prozess erfolgen. Einerseits was die Denkmalpflege betrifft, andererseits was die genauen Kosten und damit die Finanzierung angeht. Dazu wurden verschiedene kantonale Ämter zur Stellungnahme eingeladen. Diese wiederum fliessen, genauso, wie die Rückmeldungen der Parteien und der Ortsgemeinden, in das Projekt ein. «Wir sind überzeugt mit dem gewählten Vorgehen der Bürgerschaft einerseits eine noch bessere Kostensicherheit zu gewähren und andererseits nach dem Volksentscheid sehr zeitnah die Baueingabe vornehmen zu können», erklärt der Rebsteiner Gemeindepräsident Andreas Eggenberger, welcher den Geserhus-Zweckverband präsidiert. Die im Vorfeld getätigten Abklärungen werden der Bauherrschaft in der zweiten Phase zugutekommen, da so allfällige Überraschungen oder Projekt-Anpassungen fast gänzlich ausgeschlossen werden.

Corona fordert keine zusätzlichen Massnahmen

Bereits in der ersten Planungsphase – vor Covid19 - wurde dem Hygienekonzept grosse Beachtung geschenkt und das Gebäude entsprechend strukturiert. «Als Annahme haben wir damals ein Norovirus genommen», erklärt Heimleiter Laurent Déverin. Auf Grund der Corona-Pandemie und den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurden die angedachten Abläufe sowie Hygienevorkehrungen im zu erstellenden Neubau noch einmal überprüft. «Diese Überprüfungen zeigten uns auf, dass die Abläufe korrekt geplant sind, der Neubau den Anforderungen entspricht und wir keine zusätzlichen Massnahmen oder Anpassungen am Konzept vornehmen müssen. Es sind bereits sämtliche Kriterien berücksichtig», sagt Laurent Déverin. An dieser Stelle erwähnt der Heimleiter, dass es im «Geserhus» trotz der speziellen Situation auf Grund von Corona gut laufe: «Einen wesentliche Beitrag dazu leisteten und leisten die Bevölkerung, die Bewohnenden, die Angehörigen und die Mitarbeitenden, die sich strikt an die Sicherheits- und Hygienevorschriften halten. Ihnen allen gebührt ein grosser Dank.»

pd