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Balgach
29.11.2024
29.11.2024 14:01 Uhr

Reichste Schweizer 2024 – darunter mehrere Rheintaler

Nick Huber
Nick Huber Bild: leaderdigital.ch
Die «Bilanz» veröffentlichte wie jedes Jahr ihre berühmt-berüchtigte Liste der 300 reichsten Schweizer. Unter den Topverdienern befindet sich ein Rheintaler – und die Familien Huber und Stadler, involviert in der SFS.

Das Gesamtvermögen der 300 reichsten Schweizer beläuft sich auf rund 218 Milliarden Franken. «Der Duft der grossen, reichen Welt» tituliert die Bilanz in ihrer Dezemberausgabe. Die Ostschweizer Unternehmer tragen einen nicht kleinen Teil dazu bei, diese sagenhafte Summe zu erreichen.

Jorge Lemann kann sich mit seinem Vermögen, welches auf bis zu 18 Milliarden Franken geschätzt wird, auch in diesem Jahr wieder unter die Top 10 mischen. Der Käsehändlersohn aus dem Emmental verfolgte zuerst eine Tennisprofikarriere, bevor er sich dem Aufbau seiner erfolgreichen Lebensmittelinvestmentfirma 3G Capital zuwandte. Trotz einer Halbierung seines früheren Vermögens bleibt er die führende Wirtschaftsgrösse in der Ostschweiz.

  • Thomas Schmidheiny Bild: zVg
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  • Karl Stadler Bild: who-s-who.ch
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Schmidheiny mit 4.5 Milliarden

Aus dem Rheintal kommt Thomas Schmidheiny. Im 19. Jahrhundert legte die Rheintaler Familie den Grundstein für das heute auf rund 4.5 Milliarden geschätzte Vermögen. Das Vermögen besteht heuer hauptsächlich aus Anteilen an Holcim. Auch Weingüter und Luxushotels sind im Portfolio aufgeführt. 

Schmidheiny (*1945), dipl. Maschineningenieur der ETH Zürich und MBA des IMD, Lausanne., Ehrendoktor der Tufts University, Medford USA, begann 1970 seine berufliche Laufbahn bei Holcim im Zementwerk Apasco, México als Technischer Direktor. Daraufhin folgten mehrere Stationen und Führungsfunktionen bis zum CEO und VR-Präsident (1984 bis 2003). 2015 fusionierte Holcim mit seinem Konkurrenten Lafarge zu LafargeHolcim. Thomas Schmidheiny blieb bis 2018 Mitglied in dessen Verwaltungsrat.

Auch in der Geschichte der Wild Leica spielt Schmidheiny eine gewichtige Rolle. So war er unter anderem Verwaltungsratspräsident der Wild Heerbrugg AG und später auch der Wild-Leitz-Gruppe. Er war auch massgeblich mitverantwortlich für die Übernahme der Kern Aarau. Heute lebt der gebürtige Balger in Rapperswil-Jona.

SFS in Familienhand

Weiter auf der Liste aufgeführt sind auch die beiden Familien Huber und Stadler. Beide sind im Verwaltungsrat der SFS in Heerbrugg. Gemeinsam halten die beiden Familien die Aktienmehrheit mit rund 53 Prozent. Das Vermögen wird auf bis zu 2 Milliarden Franken geschätzt, wodurch auch sie zu den reichsten Ostschweizern 2024 gehören.

pd/fam
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