Schmidheiny mit 4.5 Milliarden
Aus dem Rheintal kommt Thomas Schmidheiny. Im 19. Jahrhundert legte die Rheintaler Familie den Grundstein für das heute auf rund 4.5 Milliarden geschätzte Vermögen. Das Vermögen besteht heuer hauptsächlich aus Anteilen an Holcim. Auch Weingüter und Luxushotels sind im Portfolio aufgeführt.
Schmidheiny (*1945), dipl. Maschineningenieur der ETH Zürich und MBA des IMD, Lausanne., Ehrendoktor der Tufts University, Medford USA, begann 1970 seine berufliche Laufbahn bei Holcim im Zementwerk Apasco, México als Technischer Direktor. Daraufhin folgten mehrere Stationen und Führungsfunktionen bis zum CEO und VR-Präsident (1984 bis 2003). 2015 fusionierte Holcim mit seinem Konkurrenten Lafarge zu LafargeHolcim. Thomas Schmidheiny blieb bis 2018 Mitglied in dessen Verwaltungsrat.
Auch in der Geschichte der Wild Leica spielt Schmidheiny eine gewichtige Rolle. So war er unter anderem Verwaltungsratspräsident der Wild Heerbrugg AG und später auch der Wild-Leitz-Gruppe. Er war auch massgeblich mitverantwortlich für die Übernahme der Kern Aarau. Heute lebt der gebürtige Balger in Rapperswil-Jona.
SFS in Familienhand
Weiter auf der Liste aufgeführt sind auch die beiden Familien Huber und Stadler. Beide sind im Verwaltungsrat der SFS in Heerbrugg. Gemeinsam halten die beiden Familien die Aktienmehrheit mit rund 53 Prozent. Das Vermögen wird auf bis zu 2 Milliarden Franken geschätzt, wodurch auch sie zu den reichsten Ostschweizern 2024 gehören.