Am Freitagabend gab es einen gelungenen Auftakt fürs Städtlifäscht. Denn ein lauwarmer Abend lockte die vielen Partypeople Altstättens in die Strassen der Altstadt. Einer der Anziehungspunkte war der Talent-Contest auf der Bühne in der Obergasse, der wieder einmal zeigte, wieviel musikalisches Talent im Rheintal schlummert.
Das ganze Städtli fäschtet mit
Drückend heiss
Noch eher ruhig begann das Altstätter Städtlifäscht am Samstag. Denn es war am Nachmittag ganz einfach drückend heiss. Rechtzeitig zu den vor allem gegen und am Abend geplanten Auftritten, die Temperaturen angenehmer und es folgte ein lauer und schöner Sommerabend. Ob Talente-Wettbewerb, ob Silent Disco, ob Jodeln oder DJ-Music– beim Städtlifäscht war für jeden etwas dabei. Ein buntes Programm für Jung und Alt erwartete die Besucher.
Das Städtlifäscht ist eine Plattform für die zahlreichen Vereine, Gastronomen und Gewerbetreibenden aus Altstätten. Was sich bei dieser vierten Auflage deutlich zeigte. Denn gleich 45 Vereine, Institutionen oder sonstiges wollten dabei sein.
Live oder aus Konserve
Die malerischen Gassen des Städtli bildeten die Kulisse für ein vor Attraktionen nur so strotzendes Festival. Aus allen Ecken und Enden erklang Musik. Ob live oder aus der Konserve, ob Blues oder Rock, ob Pop, Volksmusik oder Schlager. So spielte am Gemüsemarkt Leandro Raunjak auf, während die Hendermoos-Buebe im Zelt des Jodlerklubs mit Volkswaisen aufspielten. Und beim Diogenes griffen Hijos del silbo & Andi Loser in die Saiten und Tasten ihrer Instrumente.
Am Gemüsemarkt trafen sich bei den Ständen der Bars aus der Rue de Blamage die Partygänger, um coole Drinks zu schlürfen. In der Obergasse kamen die Kulturinteressierten und Jugendlichen auf ihre Kosten. Auch für die Kleinsten war gesorgt: die Jubla bot eine Kinderbetreuung an. Und für alle Gläubigen gab es sogar einen Jugendgottesdienst in der Obergasse.
Tanzende Menschen in einem stillen Raum
Der Era-Graba verwandelte sich an den beiden Abenden beim Städtlifäscht in eine Silent-Disco. Bei der Silent Disco kommt die Musik nur über die Kopfhörer der Tanzenden, nicht von Lautsprechern. Betrachtet man die Szenerie ohne Kopfhörer, hört man keine Musik und sieht tanzende Menschen in einem stillen Raum.
In der Marktgasse konnte man verschiedende Guggenmusiken, den Jodlerklub, der natürlich Werbung für das im kommenden Jahr stattfindende Nordostschweizer Jodeltreffen machte, und viele andere Vereine finden, die Speis und Trank anboten. Dazu gab es natürlich viel Spass, Überraschungsattraktionen und Livemusik. Ein Anziehungspunkt war auch das Harrassklettern beim Rathauscafé. Und natürlich Hüpfburg und Kinderschminken für die Kleinen.