Rechtsrutsch verhindert heisst Erleichterung: Beim 2. Wahlgang in Frankreich siegte überraschend das Linksbündnis Nouveau Front Populaire, vor dem Ensemble rund um den Präsidenten Emmanuel Macron. Das Rechtsbündnis um das Rassemblement national fiel auf dem dritten Platz und verfehlte die angestrebte absolute Mehrheit von 289 Sitzen, obwohl es auch im zweiten Wahlgang mit über 27 Prozent die meisten Stimmen erhielt. Da keine Partei die absolute Mehrheit besitzt, ist Frankreich vorerst unregierbar. Die unterschiedlichen Gruppen müssen sich über eine Koalition einigen.
In Grossbritannien hat die Labour-Partei hat die Parlamentswahlen klar für sich entschieden – und hat bereits die nächste britische Regierung gestellt. Rishi Sunak von den Konservativen hat seine Niederlage eingestanden und tritt zurück. Der neue Ministerpräsident Keir Starmer übernahm bereits das Ruder. Doch sind die Aufgaben enorm, die auf die neue Regierung zukommen. Nach 14 Jahren konservativer Regierung ist die Wunschliste der Veränderungen sehr lang.
In den USA wird die Zeit knapp für die Demokraten. Grund sind die gesundheitlichen Probleme des Präsidenten Joe Biden. Seine Kandidatur und die Wiederwahl sind gefährdet. Die kommenden Wochen bleiben entscheidend.
Die Arbeitslosenquote in der Schweiz lag nach den ersten sechs Monaten bis Juni 2024 bei 2.3 Prozent und damit auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Quote um 0.4 Prozent höher.
Die Verhandlungen über eine Anpassung der Mindestlöhne im Gastgewerbe für das Jahr 2025 sind gescheitert. Trotz des wirtschaftlich starken Jahres 2023 und sehr positiven Aussichten für das Jahr 2024 sind die Arbeitgeber nicht bereit, die Mindestlöhne anzuheben.