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Altstätten
09.12.2023

Bürgerversammlung befasst sich mit Pumptrack

Gegen den geplanten Pumptrack in Altstätten formiert sich Widerstand
Gegen den geplanten Pumptrack in Altstätten formiert sich Widerstand Bild: shutterstock.com
Für die Bürgerversammlung in Altstätten am 13. Dezember ist ein Antrag des Vereins Pumptrack in Aussicht gestellt, wonach der Stadtrat einen Kreditantrag zum Bau und Finanzierung des geplanten Pumptracks erarbeiten soll.

Das Florianiprinzip feiert derzeit in Altstätten fröhliche Urstände. Denn die Anrainer am geplanten Standort eines derzeit in Planung befindlichen Pumptracks in der Nähe der Badi und der Schule Schöntal sind «not amused» darüber, dass ihnen noch mehr Lärm zugemutet werden soll.

Pumptrack am falschen Ort?

Zwei Dutzend Einsprachewerber sind der Ansicht, ein Pumptrack mitten im Wohngebiet sei am falschen Ort. Wobei zudem am vorgesehenen Standort eine WC-Anlage fehle. Dinge, die im Grüntal ganz anders liegen, wo ein solcher Übungsplatz für Skater und Boarder eine Ergänzung des dortigen Sportgebietes sein könnte.

Was die Anrainer und Gegner des Projekts im Schöntal besonders fürchten, ist der mit dem Betrieb einer solchen Anlage verbundene Mehrverkehr. Denn wie sich schon beim Bernecker Pumptrack gezeigt habe, kommen die Benützer eben nicht nur mit dem Velo oder zu Fuss, sondern mit dem Auto. Insofern sei die Auffassung des kantonalen Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation falsch, dass die zentrale Lage einer solchen Anlage einen Hol- und Bringverkehr durch die «Eltern-Taxis» überflüssig mache.

Projektgegner aufgestachelt

Und jetzt soll die Stadt die Kosten der Errichtung übernehmen. Was natürlich die Projektgegner aufgestachelt hat, die wohl in Mannschaftsstärke bei der kommenden Bürgerversammlung aufmarschieren werden. Dabei geht es um die Frage, ob die Errichtung einer solchen Anlage im «öffentlichen Interesse» liege. Der Verein Pumptrack sieht dieses gegeben. Eine Umfrage unter Jugendlichen in Altstätten habe den Bedarf bestätigt.

Ausserdem tue man alles, um Lärm zu vermeiden. So habe man bereits in der Planung den Eingangsbereich verlegt, habe jene Streckenelemente, die Lärm erzeugen würden, gestrichen, und einer attraktiveren Gestaltung des Aufenthaltsbereichs aus Rücksicht auf die Nachbarn eine Abfuhr erteilt. Auch das Abspielen von Musik soll verboten sein. Man wolle sich auf den reinen Fahrbetrieb beschränken.

rheintal24/gmh/uh
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