Die KlimaSeniorinnen haben im Dschungel der Nationalratswahlen diejenigen Kandidierenden herausgefiltert, die sich politisch insbesondere um Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Biodiversität einsetzen. Dazu gehört die Balgacherin Karin Hasler mit ihren wichtigen Vorstössen im Kantonsrat. Beim letzten Vorstoss wollte Karin Hasler wissen, wo Durchgänge für Amphibien und andere Tiere und Insekten bei Gleisen und Kantonsstrassen eingebaut werden können.
Klimaseniorinnen und Karin Hasler besuchen Wildblumen GmbH
Spannende Welt der Wildblumen
Cora von der Wildblumen GmbH zeigte den Besucher und Besucherinnen bei schöner Föhnstimmung die unglaublich spannende Welt der Wildblumen, Samen, Naturgärten und Bepflanzung, die jeder und jede von uns zuhause nachahmen kann, auch im ganz kleinen (Balkon-)Rahmen. Am Beispiel des eigenen Naturgartens erklärte Karin Hasler, wie politisch und psychologisch so ein Garten sein kann. Einerseits wird man selbstwirksam und das tut einfach in der Seele gut.
Schnell kann man auf jeder Blume und Pflanze andere Käfer und Biene erblicken, die Völgel nisten im Garten und jede Blume blüht zu einer anderen Zeit. Der Garten beginnt zu leben. Und belebt damit die Seele. Es tut einfach unheimlich gut zu verstehen, was man zur Lösung eines globalen Problems individuell beitragen kann.
So fühlt man sich nicht wehrlos und ausgeliefert. Würden alle Häuser ihre Gärten naturnah gestalten, würden sich Korridore für die Verbreitung von Pflanzenarten, Insekten und Amphibien bilden und damit den Erhalt der Biodiversität in Zeiten des Klimawandels stark unterstützen.
Stichwort Siedlungsökologie
Genau diese Logik gilt auch bei Solardächern. Hätten alle Dächer in der Schweiz Solarzellen, hätten wir sehr viel weniger Energieprobleme. Fazit, Klima- und Umweltschutz lohnt sich in jedem Fall auch im Kleinen und Privaten! Das hilft auch der Psyche.