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Kriessern
24.09.2023

Eine Kilbi für die Geselligkeit

Auf dem Fahrgeschäft «Octopus» konnte man seine Magenempfindlichkeit prüfen
Auf dem Fahrgeschäft «Octopus» konnte man seine Magenempfindlichkeit prüfen Bild: Ulrike Huber
Am Sonntag fand in Kriessern die traditionelle Kilbi statt. Bei der es weniger ums Einkaufen ging, als vielmehr um die Geselligkeit. Und natürlich um Karussell und Naschwerk.

Kilbi in Kriessern. Das heisst, dass das ganze Dorf auf den Beinen ist. Dass die Kriessener und viel weitere Rheintaler zwischen den beidseitig aufgestellten Marktständen flanieren. Dass man viele «Hoi» und «Hopp» hört. Und dass die Geselligkeit gross geschrieben wird.

Altstättens Stadtpräsident Ruedi Mattle nutzte die Gelegenheit zur Wahlwerbung, wobei er Besuch von seiner Familie erhielt Bild: Ulrike Huber
  • Es war viel los an diesem wunderschönen Kilbitag Bild: Ulrike Huber
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Für Glühwein noch zu warm

Denn so manche gemütliche Ad-hoc-Beiz lockt zum Verweilen und zum Schwätza und Schnadara mit alten oder noch jungen Bekannten. Zum Lüpfen eines Bierchens oder eines sonstigen Getränks. Für Glühwein war es allerdings noch zu warm, denn die Kriessener hatten wohl ein gutes Wort bei Petrus eingelegt, damit dieser die Sonne vom beinahe wolkenlosen Himmel strahlen liess.

Bild: Ulrike Huber
  • Im Zelt der MG Kriessern gab die Jugendmusik eine Kostprobe ihres Könnens Bild: Ulrike Huber
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So traf man sich bei den Turnern im STV-Beizli oder bei der Feuerwehr im Brandhus Kriessern, in der Sängerlaube oder beim MG Kriessern, wo die Jugendmusik aufspielte. Gute Laune und die pure Gemütlichkeit waren an allen diesen Standorten garantiert.

Das alte Karussell lockte die Jüngeren Bild: Ulrike Huber
  • Auf dem Pony Karussell fahren, ist das nicht der Traum aller kleinen Mädchen? Bild: Ulrike Huber
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  • Dieser kleine Bub dreht mit dem nötigen Ernst am Lenkrad Bild: Ulrike Huber
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Und während Mami und Papi das eine oder andere Becherchen oder Gläschen schütteten, konnte sich der hoffnungsfrohe Nachwuchs bei den Fahrgeschäften vergnügen. Von denen es zwei an der Zahl gab. Beim historischen Kinderkarussell hatten die Kleinen ihren Spass.

Video: Ulrike Huber

  • Im «Octopus» wurden die Todesmutigen gehörig herumgedreht und geschleudert Bild: Ulrike Huber
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Magenempfindlichkeit und Schwindelfreiheit

Die schon ein wenig Älteren, die ihre Magenempfindlichkeit und ihre Schwindelfreiheit austesten wollten, nahmen im «Octopus» Platz. Einer gefährlich aussehenden Rundschleuder mit Doppel-Karussell-Effekt. Lange Arme, die sich heben und senken, die sich drehen und an denen wiederum sich drehende kleine Gefährte befestigt sind. Wem da nicht schon vom Zusehen schlecht wird, der hält viel aus...

Bild: Ulrike Huber
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  • Geselligkeit wurde in den Beizen grossgeschrieben, man sitzt zusammen und tratscht und quatscht Bild: Ulrike Huber
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Wer an diesem sonnigen Tag wohl das bessere Geschäft gemacht hat? Marroni- oder Eisverkäufer? Ganz klar die Eisverkäufer. Bei zwanzig Grad plus will noch niemand Marroni essen. Wer noch da war? Selbstverständlich der Scharfe Sultan mit seinen Gewürzen. Unmittelbar neben den Zuckerdealern, die versuchten, ihr Magenbrot, ihre gebrannten Mandeln oder ihre Zuckerwatte an den Mann oder die Frau zu bringen.

rheintal24/gmh/uh
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