Die Mitglieder des Vereins «Centurion Freunde Schweiz» sind daran interessiert, historische Armeefahrzeuge der Nachwelt zu erhalten. Momentan sind sie damit beschäftigt, ihre «Lieblinge» auf Vordermann zu bringen für ihre Ausstellung am 15. und 16. Oktober. Diese findet an der alten Landstrasse in Altstätten neben der Firma Moser Altmetalle statt.
Historische Panzer auf Vordermann gebracht
Ein Besuch lohnt sich, denn es sind ein paar historische Exemplare darunter. Zum Beispiel der über 50 Tonnen schwere Centurion Panzer, der Centurion Brückenlegepanzer oder der Britische Atlantik Schlepper.
Mehr Infos unter www.centurion-Verein.
FACTBOX
Die Entwicklung des Centurion begann während des Zweiten Weltkrieges, als die britische Heeresführung einen Panzer forderte, der in der Lage war, es mit den deutschen Panther- und Tieger-Panzern aufnehmen zu können. Bis zum Ende des Krieges im Mai 1945 konnten lediglich sechs Exemplare des Centurion fertiggestellt werden, die nach Deutschland verschifft, aber nicht mehr eingesetzt wurden. Nach Kriegsende gingen die Entwicklungsarbeiten weiter, sodass der Centurion kurz darauf in die britische Armee eingeführt und dort als Kampfpanzer übernommen wurde. Der Centurion wurde aufgrund seiner mehrfach verstärkten Panzerung, der Feuerleitausstattung und Bewaffnung als einer der besten Panzer des Kalten Krieges bezeichnet. Er wurde im Laufe der Jahre mehrfach aufgewertet; insgesamt wurde allein die Kampfpanzer-Version des Centurion zwölfmal kampfwertgesteigert (bis zur Mk.13-Version). Daneben wurden noch zahlreiche andere Militärfahrzeuge auf Basis des Centurion gebaut, unter anderem Brückenlege- und Bergepanzer-Versionen. Ab 1962 wurde der Centurion dann vom Chieftain abgelöst.
Centurion-Panzer kamen auch in der Schweizer Armee zum Einsatz.