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Auto/Mobilität
02.08.2023

Vorsicht Autofahrer: die Rehe sind brunftig

Derzeit ist gesteigerte Aufmerksamkeit auf wildgefährdeten Strassen geboten
Derzeit ist gesteigerte Aufmerksamkeit auf wildgefährdeten Strassen geboten Bild: shutterstock.com
Noch bis Mitte August ist Brunftzeit für Rehe. Die Tiere sind derzeit auch tagsüber aktiv und unberechenbar. Und können überörtliche Strassen im Wald und im Riet plötzlich und unvermutet queren. Gefährlich für Autofahrer und die Tiere selbst.

Besonders an Stellen, wo Wald und Wiese aneinandergrenzen, muss derzeit besonders achtgegeben werden. Denn Ende Juli, Anfang August ist die Rehbrunft am Höhepunkt. Die Tiere sind sehr viel tagaktiver und wesentlich weniger vorsichtig als in den üblichen Dämmerungszeiten. Hormongesteuert und sozusagen blind vor Liebe.

Schwere Unfälle

Es kann dabei zu schweren Unfällen kommen. Denn die Tiere können ein Gewicht von etwa achtzig Kilo erreichen. Erst jüngst wurde auf der Rheintalautobahn A14 bei Wolfurt eine Frau bei einem solchen Unfall schwer verletzt. Die meisten Wildunfälle verlaufen glücklicherweise glimpflicher.

Autofahrer sollten auf Strassen, die Wildwechsel aufweisen können, unbedingt die Geschwindigkeit der Gefahr anpassen. Und wenn dann wirklich einmal ein brünftiges Reh die eigene Fahrlinie kreuzt und es zum Unfall kommt: unbedingt die Polizei verständigen. Das angefahrene Wild, das unter Umständen mit Verletzungen geflüchtet ist, wird dann gesucht und vom Jäger versorgt bzw. von seinen Schmerzen erlöst. Ausserdem sollte der Schaden am Fahrzeug aufgenommen werden, damit auch die Versicherungsleistungen entsprechend geltend gemacht werden können.

In der Regel endet nach der zweiten Augustwoche die Rehbrunft. Dann ist mit Entspannung zu rechnen. Ein guter Tipp: bleiben Sie weiterhin vorsichtig.

rheintal24/gmh/uh
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