Alle Jahre wieder feiert auch Altstätten den 1. August. Der Anlass ist ein Fixpunkt im Kalender der Stadt und so wurden dessen Eckpfeiler allmählich zur Tradition: Es gab Feuerwerk, volkstümliche Musik und Festredner im Schützenhaus. Jetzt macht Altstätten nach über 20 Jahren einen Schnitt – na ja, ganz neu wird das Fest nicht daher kommen. Auf gute Klänge, Kulinarik und feierliche Worte wird nicht verzichtet. Aber der Abendspass wird zum morgendlichen Brunch von 9.30 bis 12.30 Uhr, und man trifft sich auf der Burg Neu-Altstätten statt im Schützenhaus.
Die letzten paar Geburtstagsfeten unserer Nation wurden in Altstätten vermehrt zum Seniorentreff. Der Orts- und Programmwechsel soll auch das Interesse anderer «Kundschaft» ankurbeln und Familien auf die Burg bringen. Die Veranstalter unterstreichen dieses Bedürfnis mit der Wahl ihrer Festredner. Es werden Natalija Popeskov und Nils Eichmüller – beide Altstätter Jungbürger und Kantischüler – ein paar Worte zum «Rütli 2023» und dem 175-Jahr-Jubiläum verlieren. Der 1. August-Brunch steht also ganz im Zeichen der Jugend.