«Wir hätten niemals geglaubt, dass wir die Reburg nach nur einem Jahr so eröffnen können», sagt Roman Zimmermann, Leiter des Bereich Soziales, rückblickend, während er zur Leiterin Silvia Hermann und ihrem Team schaut. «Neben deinem grossen Wissens- und Erfahrungsschatz hast du eine ganz besondere Gabe: Du kannst Menschen begeistern und gewinnen – notabene ohne sie dafür monetär entlöhnen zu können», ergänzt der Leiter Soziales schmunzelnd.
«Dass wir heute hier stehen und die Reburg nun regulär betreiben können, verdanken wir euch, dir Silvia und dem ganzen Team», fährt der Leiter Soziales fort und bedankt sich symbolisch bei allen mit bunten Smarties. Silvia Hermann übergibt er dazu für die Pensionierung einen feinen Tropfen für die vielleicht etwas ruhigeren Abende.
Die frühere Erzieherin, Kursleiterin und Coachin wurde vor drei Jahren als Leitern des Pilotprojekt Familien- und Begegnungszentrums Reburg gewählt
Mit helfenden Händen und viel Herzblut schaffte sie ein Ort für alle und für fast alles. Hier arbeiten und treffen sich Menschen jeden Alters, Geschlechts, verschiedener Kulturen und mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
In den vier Stockwerken tummeln sich kleine Wirbelwinde in der familienentlastenden Kinderbetreuung und der Spielgruppe, entdecken Kleinkinder in den Elki-Senso-Kursen ihre Umwelt mit allen Sinnen, erhalten Eltern in der Mütter- und Väterberatung Antworten zu Erziehungsfragen oder finden Menschen eine niederschwellige Beratung zu alltäglichen Fragen bei der Fachstelle für Integration.
Auch rollen Sportlerinnen regelmässig ihre Yogamatten aus und Hobbykünstler gestalten bunte Bilder. Und im Kafi im Erdgeschoss plaudern Jung und Alt, Klein und Gross und knüpfen dabei auch mal neue Freundschaften.
Silvia Hermann hat die unterschiedlichsten Menschen miteinander vernetzt und ihre Fähigkeiten in der Reburg zusammengebracht. Innerhalb kürzester Zeit erfüllte ein buntes Miteinander das Haus und zig freiwillige Mitarbeitenden verwöhnten die Gäste im Kafi.
Die Stadt dankt Silvia Hermann herzlich für ihr grosses Engagement für die Reburg und wünscht ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und Muse für all die kleineren und grösseren Dinge, die sie noch anpacken möchte.