Die Sozialen Dienste Oberes Rheintal beraten Einwohner etwa bei Fragen zu Sozialversicherungen, bei Schulden und Budget oder vermitteln bei Besuchsrechten, Trennung und Scheidung.
Zusammenarbeit zur Stärkung
Jugendarbeiter der Jugend- und Schulsozialarbeit Oberes Rheintal und Suchtberater der Suchtberatung Oberes Rheintal begleiten die Klienten in deren Fachbereichen. Diese Fachbereiche haben Gemeinsamkeiten und Schnittstellen. Um die freiwillige Beratung im Oberen Rheintal insgesamt zu stärken, werden die Abläufe und mögliche Synergiepotentiale gemeinsam evaluiert.
Ein Projektteam aus Leitern der Sozialen Dienste, Suchtberatung und Jugendarbeit des Oberen Rheintals sowie den Gemeinden Altstätten und Oberriet prüft, wie und in welcher Form die drei Beratungsangebote künftig enger zusammenarbeiten können. Das Institut für Organisation und Leadership der FH Ost begleitet dabei den Prozess. Geleitet wird das Projekt von Alexander Breu, Gemeindepräsident Marbach.
Neue Soziallandschaft
In mehreren Workshops werden in den kommenden Monaten die Bedürfnisse und Wünsche der Klienten erfasst und mögliche Modelle für das verstärkte Miteinander ausgearbeitet. «Wir möchten für Bürger insbesondere auch in belastenden Situationen niederschwellig da sein», sagt Alexander Breu, Projektleitungsmitglied und Gemeindepräsident von Marbach, zum Ziel der verstärkten Zusammenarbeit der freiwilligen Sozialberatungsangebote.
Über die künftige neue Soziallandschaft werden die Räte aller sechs Oberrheintaler Gemeinden Ende 2023 befinden. Die anschliessende Umsetzung der Massnahmen ist bis Ende 2024 geplant.