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Altstätten
25.05.2023

Hereinspaziert ins Altstadtlabor

Willkommen: Astrid Dörig freut sich im neuen Altstadtlabor gemeinsam mit Ladenbesitzerinnen und Einheimischen die Stadt zu gestalten.
Willkommen: Astrid Dörig freut sich im neuen Altstadtlabor gemeinsam mit Ladenbesitzerinnen und Einheimischen die Stadt zu gestalten. Bild: pd
Ab Juni wirkt Astrid Dörig, Altstadtkoordinatorin, an der Marktgasse 22, wo einst Radio und Fernseher über die Theke gingen. Hier ist sie da für Stadtgespräche: Anliegen und Themen der Anwohner sowie Tipps zu Verkaufstrends.

Geschäfte und Cafés locken jedes für sich eine bunte Gästeschar ins Städtli. Und: Gemeinsam bringen sie ganz viel Leben in die Gassen und strahlen über die Region hinaus. Astrid Dörig setzt daher hier an – mitten in der Altstadt.

In enger Zusammenarbeit mit Ladenbesitzern und Eigentümern möchte sie Lösungen für leere Verkaufsflächen suchen, berät zu Trends und vernetzt Akteure. Ihre Tür ist jeweils mittwochs von 14 bis 20 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr offen – oder auch mal ganz spontan. Und wenn das Lokal anderweitig vermietet werden kann, belebt sie eine weitere freie Fläche im Städtli.

Für eine lebendige Altstadt

Astrid Dörig ist auch da für Ideen und Anregungen, Kritik und Lob von Anwohnerinnen und Anwohnern und Einheimischen. «Alle, die in Altstätten etwas bewegen möchten, sind eingeladen bei mir einzutreten», sagt Astrid Dörig und ergänzt, «ich freue mich, Sparring- und Denkpartnerin für vielseitige Projekte und Ideen zu sein. Denn im Labor darf und soll auch mal was ausprobiert werden können.»

Daneben wirbelt die Altstadtkoordinatorin für mehr Grün und mehr lauschige Plätze im Städtli und für einen lebendigen Buuremaart. Denn Altstätter sollen sich hier wohlfühlen, mit Freunden durch die Gassen flanieren, einen Kaffee geniessen und allerlei Nützliches und Schönes für den Alltag finden.

Für die wissensdurstige Bevölkerung

Ebenso möchte Astrid Dörig die jüngere Bevölkerung für die städtischen Themen begeistern. So erklärt sie etwa wöchentlich am Donnerstag auf ihrem Blog «Thirsty Thursday» Begriffe aus der Altstadtentwicklung oder der Verwaltung und lädt auch die Jungen ein, sich aktiv im Gemeinwesen einzubringen und mitzureden.

«Denn später sind es vielleicht sie, die mit ihren Familien hier leben», erklärt die Altstadt­koordinatorin und ergänzt: «Die Stadt gehört uns allen und wir können hier und jetzt, etwas dazu beitragen, dass Altstätten floriert und lebt – auch noch in 20 Jahren.»

pd/rheintal24
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