Am Unglückstag flog Jungpilot Hans Giger (Jahrgang 1926) im Rahmen eines militärischen Trainingskurses der Flieger-Staffel 16 mit seiner Maschine vom Typ K+W C 36 von Interlaken nach Raron im Wallis, wo er Beobachter und Co-Pilot Emanuel Brühlmann (1923) abzuholen hatte. Anschliessend wurde der Militärflugplatz Dübendorf angesteuert. Nächstes Ziel war der Flugplatz Altenrhein, wo die Piloten einen weiteren Auftrag erhielten. Zu überfliegen war eine im Raum Torfnest stationierte Einheit des Grenzregiments 59. Hier war im Tiefflug der Abwurf einer Meldetasche geplant.
Absturz und Vollbrand
Beim Anflug setzte das Flugzeug zu einer steilen Linkskurve an. Bei geringer Höhe streifte die zweisitzige Aufklärungs- und Erdkampfmaschine die Baumwipfel, was zum Absturz und Vollbrand führte. Beide Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod. (Quelle: Buch „Gebrochene Flügel – Alle Flugunfälle der Schweizer Armee“, von Peter Brotschi, Orell Füssli Verlag).