Home Region Rheintal Sport Magazin Schweiz/Ausland Agenda
Au
02.03.2023

Silber geht ins Rheintal

Bild: zVg
Das Fachmagazin Bar News lud zum Finale seiner bereits 12. Ausgabe der Schweizer Nullpromille Trophy. Markus Köppel aus der 52 Magicbar in Au holte sich den zweiten Platz.

Alkoholfreie Cocktails werden immer beliebter. Kein Wunder, gibt es mittlerweile auch Wettbewerbe, an denen der beste Drink ohne Alkohol gekürt wird. Die älteste und bekannteste Competition dieser Art in der Schweiz ist die Nullpromille Trophy, die dieses Jahr bereits zum 12. Mal stattfand. Der Rheintaler Markus Köppel aus der 52 Magic Bar in Au gewann dabei den zweiten Platz in der Kategorie «Fancy».

Cocktails ohne Alkohol sind mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit auf jeder Barkarte geworden. Immer mehr Gäste schätzen sie als Alternative oder auch als Ergänzung zu klassischen Drinks. Vorbei sind dabei die Zeiten, in denen ein alkoholfreier Cocktail (oft abwertend als Mocktail bezeichnet) einfach aus Fruchtsäften und Sirup bestand. Auch die Einstellung in der Barszene hat sich geändert: Bartender und Barkeeperinnen sehen die Kategorie nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als Herausforderung, gilt es doch, Alkohol als Geschmacksträger zu ersetzen. Auch die Getränkeindustrie hat diesen Trend erkannt und Jahr für Jahr gibt es mehr alkoholfreie Alternativen zu Spirituosen wie Gin, Whiskey, Rum oder Aperitifs und Wermut.

Kein Alkohol aber viel Geschmack

Dies zeigte sich auch am Finale der diesjährigen 12. Schweizer Nullpromille Trophy: Über 50 Rezepte wurden im Vorfeld eingeschickt. Diese wurden anonymisiert und von einer Fachjury bewertet. Die Schöpfer der sechs jeweils besten Rezepte in den Kategorien «Fancy» und «Sparkling» wurden an das Finale in Bern eingeladen. Vor einer hochkarätigen Jury galt es dann, die Drinks zuzubereiten. Dabei wurden nicht nur Geschmack und Aroma beurteilt, sondern auch Aussehen, Präsentation und Storytelling.

Mit dabei auch der Rheintaler Markus Köppel aus der 52 Magic Bar in Au, der mit seinem Drink «Cranberry Crush» den zweiten Rang in der Kategorie «Fancy» gewann. «Alkoholfreie Drinks sind definitiv im Mainstream angekommen», so Köppel. "Dadurch erhöht sich aber auch die Messlatte - nicht nur an Wettbewerben wie der Nullpromille Trophy. Davon profitieren tut schlussendlich der Gast, der vielleicht auf den Alkohol verzichten muss oder will, nicht aber auf den Geschmack." Den Drink gibt es übrigens ab sofort auch auf der regulären Karte in der 52 Magic Bar.

Der erste Platz in der Kategorie «Fancy» ging an François Bräuning (Zürich) und in der Kategorie «Sparkling» an Michael Duc (Thun).

Bild: zVg

Kein Alkohol aber viel Geschmack

Dies zeigte sich auch am Finale der diesjährigen 12. Schweizer Nullpromille-Trophy: über 50 Rezepte wurden im Vorfeld eingeschickt. Diese wurden anonymisiert und von einer Fachjury bewertet. Die Schöpfer der sechs jeweils besten Rezepte in den Kategorien «Fancy» und «Sparkling» wurden an das Finale in Bern eingeladen. Vor einer hochkarätigen Jury galt es dann, die Drinks zuzubereiten. Dabei wurden nicht nur Geschmack und Aroma beurteilt, sondern auch Aussehen, Präsentation und Storytelling. Mit dabei auch der Rheintaler Markus Köppel aus der 52 Magic Bar in Au, der mit seinem Drink «Cranberry Crush» den zweiten Rang in der Kategorie «Fancy» gewann. «Alkoholfreie Drinks sind definitiv im Mainstream angekommen», so Köppel. "Dadurch erhöht sich aber auch die Messlatte - nicht nur an Wettbewerben wie der Nullpromille Trophy. Davon profitieren tut schlussendlich der Gast, der vielleicht auf den Alkohol verzichten muss oder will, nicht aber auf den Geschmack." Den Drink gibt es übrigens ab sofort auch auf der regulären Karte in der 52 Magic Bar.

Der erste Platz in der Kategorie «Fancy» ging an François Bräuning (Zürich) und in der Kategorie «Sparkling» an Michael Duc (Thun).

Rezept Cranberry Crush

0.75 cl                Jsotta Senza Bianco (Wermut-Ersatz)
0.75 cl                Holunderblütensirup
2.00 cl                gewürzte Cranberrysauce (*)
3.00 cl                Yuzusaft (**)
6.00 cl                G'nuine (Gin Ersatz)

Garnitur: Rosmarinzweig und (je nach Saison) Cranberries
Glas: Coupe (Sektschale) oder Martiniglas

Alle Zutaten auf Eis shaken und doppelt in das vorgekühlte Glas abseihen.

(*) Gewürzte Cranberrysauce
24.00   cl             Cranberrysaft (ungesüsst)
100.00  g             Preiselbeergelée
150.00 ml            Wasser

Gut verrühren, bis sich das Gelée mit der Flüssigkeit vermischt hat.

1                           Zimtstange
1.25     g             Pimentkörner
0.75     g             Muskatnuss (gemahlen)
0.75     g             Gewürznelken (gemahlen)

Zimtstange und Pimentkörner zerstossen und mit Muskat und Nelken in einer Pfanne rösten, bis sich Aromen entwickeln.

200.00   g             Weisser Zucker
135.00   g             Brauner Zucker
6.00     cl             Orangensaft
5.00     g             Orangenzesten
1.25     g             Salz

Cranberrymixtur und restliche Zutaten zu den Gewürzen geben. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Dabei rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist (ca. 15 Minuten). Vom Feuer nehmen und auskühlen lassen. Durch ein feines Sieb in eine sterilisierte Flasche abfüllen.

Gekühlt lagern. Hält sich ca. 4-6 Wochen.

(**) Yuzu ist eine Zitrusfrucht, die ursprünglich aus Japan und China stammt, mittlerweile aber auch in Europa angebaut wird. Saison ist von Ende Oktober bis Anfangs Januar - jedoch braucht es etwas Glück, frische Yuzu zu finden. Am einfachsten findet man fertigen Yuzusaft in Asia-Shops. Alternativ kann auch Limettensaft verwendet werden. In diesem Fall verändern sich die Proportionen etwas: 2 cl Limettensaft und 3 cl Cranberrysauce

 

pd/rheintal24
Demnächst