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24.02.2023
24.02.2023 11:03 Uhr

Suche nach der Ginkugel noch im Gang

Die Suche nach dieser verschwundenen Ginkugel wurde noch nicht aufgegeben
Die Suche nach dieser verschwundenen Ginkugel wurde noch nicht aufgegeben Bild: Diana Strohmeier/fishgroup
Die Besitzer der kurz vor Weihnachten aus dem Bodensee verschwundenen und rund 800 Kilo schweren Stahlkugel voller Gin haben die Suche noch nicht aufgegeben.

Mitte Dezember verschwand die Ginkugel des Schweizer Unternehmens Fishgroup GmbH aus dem Bodensee. Das Unternehmen für Catering, Eventmanagement und eigene Produkte wie Gin und Saucen aus Romanshorn am Südufer des Bodensees stellt jedes Jahr eine Sonderausgabe Gin her, die 100 Tage lang im See gelagert wird und dadurch ein besonderes Aroma erlangen soll. Als die Kugel im Dezember gehoben werden sollte, fanden Taucher nur noch den Abdruck der Kugel auf dem Seegrund.

Kugel nicht verrutscht

Marcel Fisch, Eigentümer der Fishgroup GmbH ist sich in einem Gespräch mit dem ORF sicher, dass die Kugel gestohlen wurde. Das Unternehmen liess sogar extra einen Fachmann die Stelle im See mittels Sonar filmen und untersuchen. Er kam auch zu dem Ergebnis, dass die Kugel nicht verrutscht sei, das hätte man am Seeboden erkennen können.

Für die Fishgroup GmbH ist es unerklärlich, wie jemand unbeobachtet diese schwere Kugel möglicherweise aus dem See heben und anschliessend damit verschwinden konnte. «Da braucht man grosse Geräte und auch eine geeignete Transportmethode dafür», heisst es vonseiten des Unternehmens.

Spezialfirma auf der Suche

«Wir sind ständig auf oder im Bodensee und schauen, wo die Kugel sein könnte», meint Fisch. Am Mittwoch liess die Firma eine Drohne über den Bodensee fliegen und in den nächsten Wochen komme noch einmal eine Spezialfirma aus der Schweiz mit noch mehr Gerätschaften, damit der Bodensee noch grossflächiger abgesucht werden könne.

Aus den 230 Litern Gin, die sich in der Kugel befinden, hätten rund 400 Flaschen des besonderen Gins abgefüllt werden können. Eine Flasche wird um 99 Franken verkauft, das bedeutet einen Schaden von rund 40.000 Euro für das Schweizer Unternehmen.

rheintal24/gmh/uh/orf
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