Das ehrenamtliche Helferteam aus Vorarlberg flog am Dienstagabend mit fünf Tonnen Spezialausrüstung (Suchkameras, akustische Ortungsgeräte, Kernbohrer) von Zürich in die Türkei, um im Rahmen des fünf bis sieben Tage dauernden Einsatzes nach Verschütteten zu suchen und nach Möglichkeit Überlebende zu retten.
Fordernde Arbeit
Die Arbeit der Suchtrupps ist äusserst fordernd: Am Mittwochabend konnte das Vorarlberger Team eine Mutter mit drei Kindern nur mehr tot aus den Trümmern bergen. Trotzdem wollte man nicht aufgeben und weiter nach Überlebenden suchen, sagte Markus Mayr vom SARUV-Team am Donnerstagmorgen. Das Zeitfenster werde zwar immer kleiner, trotzdem bestehe immer noch die Möglichkeit, Menschenleben zu retten.